An der Stelle des alten Feuerwehrhauses in Bienenbüttel sollen barrierefreie Wohnungen entstehen

Baubeginn im Frühjahr

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Die Baulücke im Herzen Bienenbüttels soll bald geschlossen werden. Laut Investor Christopher Tieding sollen spätestens im Frühjahr 2019 die Baumaschinen rollen. Es entstehen neun barrierefreie Wohnungen. 

Bienenbüttel. Drei Jahre ist es her, dass das alte Feuerwehrhaus und ehemalige Mühlenbachzentrum der Gemeinde Bienenbüttel abgerissen wurde.

Inzwischen sind die ersten Bäume in der Grube in die Höhe geschossen und ein weißblühender Schmetterlingsflieder lockt seine Namensgeber an. Doch spätestens im nächsten Frühjahr sollen auf dem Areal die Baumaschinen rollen. Dann soll laut Investor Christopher Tieding Baubeginn sein. Der Bargdorfer hatte das Grundstück für 110 .000 Euro in einem Bieterverfahren von der Gemeinde Bienenbüttel ersteigert und im Oktober 2015 das Gebäude abreißen lassen.

„Wir hatten einige Verzögerungen“, erklärt Tieding. So ist die ursprüngliche Planung von neun barrierefreien Wohnungen mit über 100 Quadratmetern Wohnfläche nicht mehr so durchzuführen. Entweder werde die Wohnungszahl vermindert oder die Wohnfläche verkleinert. Dazu befinde er sich gerade in Abstimmung mit der Baufirma. „Ich tendiere dazu, die Wohnungszahl beizubehalten, und zu einer kleineren Quadratmeterzahl“, erklärt Tieding. Diese Abänderungen müssen aber noch vom Landkreis genehmigt werden. Der Antrag sei zurzeit noch in Bearbeitung. Ein weiterer Grund für die Verzögerung seien der Bauboom und die Auslastung der Baubranche. Daher sei es schwierig gewesen, die passende Baufirma zu finden, so Tieding. Letztendlich sei das unbebaute Grundstück totes Kapital und er sei froh, dass die Bauarbeiten in nicht allzu weiter Ferne endlich starten werden.

Bis auf die Änderung der Wohnungsgrößen bleiben die Planungen laut dem Investor bestehen, das heißt, es wird nach wie vor einen Fahrstuhl geben und das Dach soll mit Tonziegeln eingedeckt werden, um sich an die örtliche Bauweise anzupassen.

Das 2015 abgerissene Gebäude selbst hatte eine bewegte Geschichte hinter sich. Es war Feuerwehrhaus, Gemeindebücherei und seit dem Rathausneubau Sitz der Vereine, Verbände und der Kreisvolkshochschule.

Von Lars Lohmann

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