Bürgerstiftung und Gemeindeverwaltung wollen Linden an Einwohner verteilen

Bäume für Bienenbüttel

Linden sollen rund um den Tag der Deutschen Einheit in Bienenbüttel gepflanzt werden. Die Aktion „Einheitsbuddeln“ ist von der Gemeindeverwaltung und der Bürgerstiftung in die Wege geleitet worden.
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Linden sollen rund um den Tag der Deutschen Einheit in Bienenbüttel gepflanzt werden. Die Aktion „Einheitsbuddeln“ ist von der Gemeindeverwaltung und der Bürgerstiftung in die Wege geleitet worden. 

Bienenbüttel – Am Tag der Deutschen Einheit sollen, wenn alles gemäß den Vorstellungen der Gemeindeverwaltung und der Bürgerstiftung verläuft, möglichst viele Bienenbütteler zum Spaten greifen, um Linden im Ort zu pflanzen.

„Einheitsbuddeln“ heißt die Aktion, zu der sich die beiden Akteure kurzfristig entschlossen haben. Der Clou: Die Bürger bekommen den Baum umsonst gestellt. Die einzige Bedingung, die sie erfüllen müssen: Nach dem Pflanzen der Linde muss ein Bild am besten per E-Mail an die Gemeindeverwaltung geschickt werden.

„Ziel ist es, – je nach Resonanz – bis zu 200 Bäume oder mehr rund um den Tag der Deutschen Einheit herum zu pflanzen“, sagt Bienenbüttels Bürgermeister Dr. Merlin Franke. Für die Linde hat man sich bei der Aktion nicht ohne Grund entschieden. Der Baum ist laut Bienenbüttels Verwaltungschef typisch für den Ort. „Ziel dieser Aktion ist es, den bienenfreundlichen Lindenbaum noch stärker anzusiedeln und weiter zu verwurzeln“, erklärt Franke.

Dies sei für den Naturschutz eine gute Gelegenheit, findet auch Heinz-Günter Waltje, Vorsitzender der Bürgerstiftung. Daher habe man sich entschlossen, die Idee finanziell zu unterstützen. Die Kosten werden jeweils zur Hälfte von Bürgerstiftung und Gemeinde übernommen.

Der Bürgermeister kann sich auch vorstellen, dass sich größere Gruppen in den Ortsteilen um Lindenbäume bemühen werden. Dann könnten Sammelbestellungen von den Ortsvorstehern gemacht werden.

Interessierte Bürger können sich schon jetzt für einen Lindenbaum vormerken lassen. Dabei gilt nach Aussage Frankes ein einfaches Prinzip: „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.“ Wer einen Baum in seinen Garten pflanzen möchte, kann einfach eine E-Mail an die eigens eingerichtete Adresse Baum@bienenbuettel.de schicken. Wer keine Möglichkeit hat, eine E-Mail abzuschicken, kann sich seinen Baum aber auch telefonisch unter der Nummer (0 58 23) 98 00 10 vormerken lassen. Die Linden werden von der Gemeinde noch vor dem 3. Oktober zum Pflanzen bereitgestellt.

VON LARS LOHMANN

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