5. Buchwoche in Bienenbüttel

Buchautoren schildern Eindrücke aus der Heideregion

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In Bienenbüttel geht es diese und nächste Woche nur um das Thema Buch. Und genau das ist auch das Motto der Buchwoche.

stk Bienenbüttel. Am 5. November eröffnete der Krimi-Autor Klaus-Peter Wolf, dessen Stoffe schon für den „Tatort“ verfilmt wurden, die Bienenbütteler Buchwoche mit einer Lesung im Gemeindehaus in Bienenbüttel.

 „Es geht um das Buch“ lautet das Motto der Veranstaltungsreihe, organisiert von der Gemeindebücherei, der Bienenbütteler Buchhandlung Patz und dem Merlin-Verlag im benachbarten Gifkendorf. Das Konzept: Neun kleine, unabhängige Verlage abseits des Mainstreams stellen sich dem Publikum vor, zusammen mit ihren Autoren, die vielleicht noch eine glänzende Zukunft vor sich haben könnten.

Für die Autoren, Verleger und Zuhörer öffnen sich bis zum 16. November jeweils unterschiedliche Türen in der Gemeinde Bienenbüttel und in Gifkendorf. Wie die Schriftsteller den Besuch in der norddeutschen Provinz wahrnehmen, schildern sie jeweils anschließend auf az-online.de.

Die teilnehmenden Autoren der 5. Buchwoche in Bienenbüttel

Klaus-Peter Wolf schrieb das Buch "Ostfriesenfeuer".

5. November, Gemeinehaus, Bienenbüttel
Autor Klaus-Peter Wolf
Klaus-Peter Wolf, 1954 in Gelsenkirchen geboren, lebt als freier Schriftsteller in der ostfriesischen Stadt Norden. Die Bücher und Filme des vielseitigen Autors wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Viele seiner Stoffe wurden unter Anderem für "Tatort" und "Polizeiruf 110" verfilmt. Sein achtes Band "Ostfriesenfeuer" gelang direkt der Sprung auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste. Hier geht es zu seinen Eindrücken aus der Heideregion.

Sarah Schmidt ist mit ihrem Roman "Eine Tonne für Frau Scholz" dabei.

9. November, Buchhandlung Patz, Bienenbüttel
Autorin Sarah Schmidt
Die Autorin von "Eine Tonne für Frau Scholz", Sarah Schmidt, erzählt in ihrem Buch von einer Freundschaft zwischen den Generationen und einer Familie, die aus den Fugen gerät. Der Roman steht auf der Hotlist 2014 der unabhängigen Verlage und gehört damit zu den 10 Besten Büchern des Jahres. Sarah Schmidt sagt: "Bienenbüttel ist ab sofort meine Herbststadt!"

Anila Wilms schrieb das Buch "Das albanische Öl" auf albanisch und übersetzte es ins Deutsche.

11. November, Gärtnerhof, Steddorf
Autorin Anila Wilms
Anila Wilms wurde in Tirana geboren und wuchs in der albanischen Hafenstadt Durrës auf. 2012 erscheint ihr Buch "Das albanische Öl oder Mord auf der Straße des Nordens". 2013 wurde sie mit dem Adelbert-von-Chamisso Förderpreis, dem Stuttgarter Krimipreis (bestes Debüt) ausgezeichnet. Wie märchenhaft Anila Wilms die Heide findet, lesen Sie hier.

Monika Geier liest aus ihrem Buch "Die Hex ist tot".

12. November, Alte Schule, Varendorf
Autorin Monika Geier
Das erste Buch von Monika Geier erschien 1999. Anfangs schrieb sie die Romane neben ihrer Arbeit als Diplom-Ingeneurin, inzwischen aber lebt die Mutter von drei Kindern als freie Autorin in Kaiserslautern. 2000 erhielt Monika Geier für ihren ersten Roman "Wie könnt ihr schlafen" den Marlowe, den Krimipreis der Raymond-Chandler-Gesellschaft. Was sie über Bienenbüttel denkt, ist hier zu lesen.

Jochen Schimmang: veröffentlichte 2014 seinen neuen Roman "Grenzen Ränder Niemandsländer".

14. November, Buch- u. Schreibwaren Patz, Bad Bevensen
Autor Jochen Schimmang
Jochen Schimmang, geboren 1948, studierte Politische Wissenschaften und Philosophie an der FU Berlin und lehrte an Universitäten und in der Erwachsenenbildung. 2010 erhielt er für seinen Roman "Das Beste, was wir hatten" den Rheingau Literatur Preis. 2012 bekam er den Phantastik-Preis der Stadt Wetzlar für "Neue Mitte" sowie die Künstlerstipendien der Villa Concordia in Bamberg und des Künstlerhauses Edenkoben. Wie er den Besuch in Bienenbüttel erlebte.

August Schmölzer: "Der Totengräber im Buchsbaum".

16. November, Merlin Verlag, Gifkendorf
Autor August Schmölzer
August Schmölzer wurde 1958 in der Steiermark geboren. Dem breiten Publikum ist er als Schauspieler in "Schindlers Liste" und aus zahlreichen Filmen und Fernsehspielen bekannt. 1995 wurde er für senen ersten Prosatext mit dem "Förderpreis deutscher Schriftsteller" ausgezeichnet. 2006 folgte der Titel "Magister Artium" von der Kunstakademie Graz. 2008 startete seine Rundfunksendung "Gedanken der Zeit" im ORF. Wie er seinen Besuch erlebte, lesen Sie hier.

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