Donnerstag erster Spatenstich

Arbeiten an Wohnprojekt in Bienenbüttel: Bagger rollen an der Lindenstraße an

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Zurzeit laufen laut Investor Frank Scheper an der Baustelle an der Lindenstraße vorbereitende Arbeiten wie der Erdaushub. Mit dem Rohbau wird in drei bis vier Wochen begonnen.

Bienenbüttel – Die Bagger rollen an der Lindenstraße in Bienenbüttel. Zurzeit finden laut Investor Frank Scheper vorbereitende Erdarbeiten auf dem Grundstück statt, auf dem 23 Wohnungen und eine Tiefgarage entstehen sollen.

Scheper investiert hierfür eine Summe von sechs bis sieben Millionen Euro.

Frank Scheper, Investor

„In drei bis vier Wochen kann dann mit dem eigentlichen Rohbau begonnen werden“, sagt der Investor. Die Aufträge an die Baufirmen seien verteilt. Zuvor müssten Erdaushub und erste Betonarbeiten zur Sicherung durchgeführt werden. Außerdem müsse noch die Mauer zum angrenzenden Frisör abgerissen und ersetzt werden, um dort die künftige Einfahrt der Tiefgarage zu ermöglichen.

Mit der Fertigstellung des Projekts rechnet Scheper für die Jahreswende 2020/2021. „Allerspätestens im Februar 2021 ist der Bau fertig“, sagt er. Ursprünglich war ein Abschluss der Bauarbeiten für den Herbst 2020 geplant. Doch diesen Zeitplan habe man aufgrund der Verzögerungen beim Baubeginn nicht mehr einhalten können. Ein Grund für die Verzögerungen war laut Scheper, dass zum ursprünglich angedachten Termin noch nicht genügend Eigentumswohnungen verkauft waren.

„Jetzt haben wir die nötige Zahl von verkauften Eigentumswohnungen erreicht und können loslegen“, sagt Scheper. Man habe bereits acht Wohnungen sicher verkauft. Da das Projekt komplett über die Bank finanziert werde, sei dies eine Voraussetzung für den Baubeginn gewesen, um die erforderliche Bankbürgschaft zu erhalten.

Er sei jetzt vor allem froh, dass mit den Arbeiten begonnen werden kann. Der Großteil der Interessenten kommt laut Scheper aus dem Raum Lüneburg und Hamburg. Zum Verzug hätten auch zusätzliche Forderungen der Gemeinde zur Zahl und Breite der Parkplätze in der Tiefgarage beigetragen.

Aus Anlass des offiziellen ersten Spatenstichs am Donnerstag, 5. September, um 17 Uhr sollen sich die Bienenbütteler selbst ein Bild von den Plänen machen, sagt Scheper. Man sei jederzeit bereit, Fragen zu beantworten. „Die Bienenbütteler sollen merken, dass es losgeht“, sagt Scheper.

VON LARS LOHMANN

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