Erster Entwurf für Anbau wird im Bauausschuss vorgestellt

Mehr Raum für die Grundschule Bienenbüttel

Blick auf die Grundschule Bienenbüttek samt Pausenhof
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Die ersten Pläne für einen Anbau an der Grundschule Bienenbüttel werden vorgestellt.
  • Lars Lohmann
    vonLars Lohmann
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Immer mehr Familien zieht es nach Bienenbüttel, um zum Beispiel in einem der Baugebiete ihren Traum von Eigenheim zu verwirklichen. Das Wachstum des Ortes ist gewollt und soll mittelfristig die Eigenständigkeit der Einheitsgemeinde sichern. So sieht es auch das Siedlungskonzept vor. Die Folge sind aber auch unausweichliche Investitionen in die Infrastruktur. In diesem Fall in die Grundschule. 

Dort soll ein Anbau entstehen, um die mittel- bis langfristig prognostizierte 3,5-Zügigkeit aufzufangen. Im Bau- und Umweltausschuss am kommenden Donnerstag, 15. April, um 19 Uhr im Feuerwehrhaus Bienenbüttel werden die Pläne öffentlich vorgestellt.

„Für den Schulbetrieb als teilweise oder anteilige Vierzügigkeit sollten frühzeitig weitere Klassenräume geschaffen werden, mit dem Ziel, den Bereich der Ganztagsschule räumlich besser auszustatten“, heißt es in der Beschlussvorlage der Verwaltung. Mit der Schaffung weiterer Räume werde der reibungslose Ablauf des Ganztagsschulbetriebes zudem sichergestellt und auch in Zukunft weiter möglich sein.

Die Verwaltung hat dazu einen Vorentwurf für einen zweigeschossigen Erweiterungsbau mit zwei Klassenräumen, drei Gruppenbereichen und einer Gebäudeverbindung erarbeiten lassen. Außerdem ist beabsichtigt, die bestehende Glasfassade (Fassade alter Flur) energetisch zu sanieren und gleichzeitig eine witterungsbedingte Überdachung an diesem Ausgang mit Errichtung eines außenliegenden Aufenthaltsbereiches für Schüler zu schaffen. Außerdem werden weitere Fluchtmöglichkeiten geschaffen.

Nach jetzigem Stand wird mit Kosten von 990 000 Euro für den Anbau gerechnet. Die Gemeinde bemüht sich aber zurzeit um eine Förderung von 65 Prozent aus dem Programm „Investitionen für die Ganztagsbetreuung von Grundschulkindern“.

Geplant ist nach der Vorstellung des Vorentwurfs im Bauausschuss, dass Verwaltung und Schule sich abstimmen und einen kleinen Arbeitskreis ins Leben rufen, der den Bau dann begleiten soll.

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