Bienenbütteler Unternehmen errichtet für 1,5 Millionen Euro Versandzentrum

Almased wächst und stellt ein

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Arbeiter gießen die Bodenplatte für das neue Verwaltungsgebäude, das die Firma Almased im Bienenbütteler Gewerbegebiet Am Klaepenberg errichten lässt.

Bienenbüttel. Spritzend und schmatzend quillt der flüssige Beton aus einem dicken Rüssel. Arbeiter verteilen ihn mit Rechen auf der Stahlarmierung der Bodenplatte. In unmittelbarer Nähe der B 4 entsteht im Bienenbütteler Gewerbegebiet Am Klaepenberg ein Neubau.

Bauherr ist die ortsansässige Firma Almased, die mit dem gleichnamigen Nahrungsergänzungsmittel Millionen umsetzt.

Der mittelständische Betrieb, bislang in einem ehemaligen Wohnhaus im Bienenbütteler Ortskern ansässig, platz aus allen Nähten. Nach Auskunft von Geschäftsführer André Trouillé entsteht im Gewerbegebiet für 1,5 Millionen Euro ein Logistikzentrum mit vier Lkw-Anschlüssen sowie ein Verwaltungsgebäude – zusammen rund 4500 Quadratmeter Fläche. Die Fertigstellung ist für Dezember geplant.

„Wir werden hier die Konfektionierung und den Versand konzentrieren“, erklärt Trouillé. „Weil wir uns besser organisieren und schneller werden wollen.“ 30 neue Arbeitsplätze sollen entstehen. Das Pulver mit den Hauptbestandteilen Soja, Joghurt und Honig wird von einem Fremdunternehmen nach Firmenrezeptur hergestellt. Versandt wurde es bislang in Hannover. Jährlich 8 bis 9 Millionen Dosen à 500 Gramm werden unter anderem über Apotheken abgesetzt.

Bürgermeister Dr. Merlin Franke begrüßt die Entscheidung für den Gewerbestandort Bienenbüttel. Das 1,5 Hektar große Grundstück ist das letzte im Bienenbütteler Gewerbegebiet. Dessen Erweiterung ist schon geplant (AZ berichtete). Wenn die Genehmigung vorliegt, könnten sich die ersten Betriebe noch in diesem Jahr ansiedeln. Almased hingegen will international wachsen.

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