Hansestadt Lüneburg bekräftigt ihre jahrelange Forderung

A 39: Tunnel soll verlängert werden

Um den besten Lärmschutz zu gewährleisten, soll der Tunnel im Bereich Lüneburg-Moorfeld verlängert werden.
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Um den besten Lärmschutz zu gewährleisten, soll der Tunnel im Bereich Lüneburg-Moorfeld verlängert werden.

Lüneburg – Die Hansestadt Lüneburg steht zum Bau der A 39 – verbunden mit dem bestmöglichen Lärmschutz der Anwohner. „Dazu gehört auch die Verlängerung des Tunnels im Bereich Lüneburg-Moorfeld“, stellt Oberbürgermeister Ulrich Mädge klar.

Diese Position ist nicht neu. Die Stadt hat sie bereits 2012 im Planfeststellungsverfahren gegenüber der zuständigen Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) abgegeben – und im Begleitausschuss A 39 sowie jüngst im Online-Konsultationsverfahren erneuert.

Verkehrsdezernent Markus Moßmann: „Es bleibt bei unserer Forderung. Wir haben im Online-Konsultationsverfahren eindeutig formuliert, dass wir unsere Stellungnahmen im bisherigen Planfeststellungsverfahren vollumfänglich aufrechterhalten.“

Die Online-Konsultation wurde im August und September dieses Jahres als Ersatz für einen Erörterungstermin durchgeführt, der im Rahmen eines Planänderungsverfahrens erforderlich wurde. „Die Hansestadt Lüneburg hat in ihrer jetzt abgegebenen Stellungnahme als Trägerin öffentlicher Belange zu einzelnen Aspekten Stellung genommen“, erklärt Moßmann.

Der geplante Neubau der A 39 zwischen Lüneburg und Wolfsburg ist ein Bundesvorhaben und eines der aktuellen wie wichtigen Verkehrsinfrastrukturprojekte für die hiesige Region. Mit der Autobahn soll eine leistungsfähige Verbindung zwischen den Räumen Hamburg/Lüneburg und Braunschweig/Wolfsburg/Salzgitter geschaffen werden. Gleichzeitig sollen so die Mittelzentren Gifhorn, Lüchow-Dannenberg, Salzwedel, Uelzen und Wittingen besser an das Bundesfernstraßennetz angebunden werden.

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