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241 Obstbäume sollen im Herbst in der Einheitsgemeinde gepflanzt werden

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Von: Lars Lohmann

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Insel Kühkopf
241 Obstbäume – darunter hauptsächlich Apfel-, Kirsch- und Zwetschgenbäume – sollen in Bienenbüttel und sieben weiteren Ortsteilen der Einheitsgemeinde im Herbst eingepflanzt werden.  © Agenturen

Eine große Pflanzaktion ist in Bienenbüttel und einigen Ortsteilen der Einheitsgemeinde geplant. Im Herbst werden 241 Obstbäume eingepflanzt. Gefördert wird die Aktion von der Umweltstiftung des Landkreises.

Bienenbütte - Im Herbst wird zur Schaufel gegriffen, um später im wahrsten Sinne des Wortes die Früchte der Arbeit ernten zu können. 241 Obstbäume sollen im Gebiet der Einheitsgemeinde Bienenbüttel gepflanzt werden, erklärt die Verwaltung auf AZ-Nachfrage.

Möglich macht die Aktion die Naturschutzstiftung des Landkreises Uelzen, wie die Verwaltung der Einheitsgemeinde Bienenbüttel jetzt mitteilt. Die Stiftung übernimmt mit 90 Prozent einen Großteil der Nettokosten für die Bäume. Darin mit inbegriffen ist auch ein Verbissschutz vor Rehen und Wühlmäusen. „Die Gemeinde hat in allen Ortsteilen nachgefragt und dann insgesamt 241 Obstbäume bestellt“, heißt es auf AZ-Anfrage. Nicht mit inbegriffen sind die Kosten für das Pflanzen der Bäume. Für diese Aufgabe setzen Verwaltung und die beteiligten Ortsvorsteher auf die Hilfe Freiwilliger. Dafür, dass alles fachlich sauber abläuft, sorgt ein Gärtnermeister.

Gepflanzt werden die Bäume in Bienenbüttel selbst und in sieben der 14 Ortsteile der Einheitsgemeinde. Dabei handelt es sich um Wulfstorf, Varendorf, Steddorf, Beverbeck, Bargdorf, Hohenbostel und Grünhagen. Stehen werden die Obstbäume entweder an den Gemeindestraßen oder teilweise auf Flächen, um Streuobstwiesen zu schaffen. Gepflanzt werden regional-typische Sorten. Zum großen Teil handelt es sich dabei um Kirsch-, Apfel und Zwetschgenbäume, teilt die Gemeindeverwaltung mit. Die jeweilige Menge haben die Ortsvorsteher für ihre Ortsteile festgelegt und entsprechend bestellt.

Die Gemeindeverwaltung plant aber nicht nur 241 Obstbäume im Herbst einzupflanzen, sondern noch etwas mehr für die hiesige Insektenwelt zu tun. Daher wurden vonseiten der Gemeinde zusätzlich noch sogenanntes Regio-Saatgut bestellt, welches sich aus regional typischen Pflanzen zusammensetzt und das ebenfalls von der Naturschutzstiftung des Landkreises bezuschusst wird. Dieses soll zwischen den Obstbäumen verteilt werden, um dort dann Blühflächen entstehen zu lassen.

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