Bürgermeister schildert die Bienenbütteler Projekte vom Kita-Anbau bis zur Dorferneuerung

Wo 2017 gebaut wird

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Das neue Feuerwehrhaus in Rieste, mit viel Eigenleistung der Feuerwehr errichtet, soll im April eingeweiht werden.

Bienenbüttel. Was bringt das Jahr 2017 in Bienenbüttel? Das war jetzt Thema des Berichts, den Bürgermeister Dr. Merlin Franke im Gemeinderat vortrug. Dabei ging es nicht nur, aber auch um geplante Bauvorhaben.

Das neue Feuerwehrhaus in Rieste, mit viel Eigenleistung der Feuerwehr errichtet, soll im April eingeweiht werden.

Voraussichtlich im April wird das neue Feuerwehrhaus in Rieste eingeweiht. Hier haben die Feuerwehrleute viel Eigenleistung eingebracht. „Damit ist das letzte Feuerwehrhaus der Einheitsgemeinde Bienenbüttel saniert beziehungsweise erneuert worden“, so Franke.

Am Bienenbütteler DRK-Kindergarten haben die Erdarbeiten für einen Anbau begonnen.

Begonnen haben die Arbeiten für den Anbau am DRK-Kindergarten Bienenbüttel. Hier entstehen 200 Quadratmeter Grundfläche, auf denen unter anderem eine dritte Kindergartengruppe untergebracht wird.

Während der Zeugnisferien wurden unter anderem in der Grundschule zwei Schallschutztüren für Räume in unmittelbarer Nähe der Aula eingebaut.

Bau eines Fußwegs an der Eitzener Straße in Grünhagen.

Am 15. Februar sollen die Fördermittel für die Dorferneuerungsmaßnahmen in Steddorf und Grünhagen beantragt werden. Diese sollen auch noch in diesem Jahr umgesetzt werden. „Beide Maßnahmen bedingen, dass die finanzielle Leistungsfähigkeit der Einheitsgemeinde Bienenbüttel hierfür gegeben ist“, schränkt Franke ein. 2018 sollen Maßnahmen in Bornsen und Varendorf folgen.

2017 laufen auch die Planungen für den Neubau einer Mehrzweckhalle anstelle der heutigen Ilmenauhalle. Dabei sollen die Vereine eingebunden werden. Die Umsetzungskosten wurden beantragt. Eine Entscheidung erwartet Franke Mitte des Jahres.

Gerade beschlossen ist, dass der untere Teil der Bahnhofstraße bis Ende 2018 erneuert werden soll. Dabei geht es nur um Fahrbahn und Gosse.

Daneben treibt die Gemeinde Bienenbüttel die Erweiterung des Gewerbegebiets Klaepenberg und die Siedlungsentwicklung voran. „Der Arbeitskreis Flächennutzungsplanung tagt mittlerweile regelmäßig, und es herrscht auch hier eine gute Arbeitsatmosphäre“, berichtet Franke. Unter Beachtung diverser Faktoren wie Geburtenzahlen und Umweltschutz und Abwasser sollen geeignete Flächen für Baugebiete gefunden werden.

In diesem Zusammenhang wirbt der Bürgermeister noch einmal für weiteren Zuzug: „Denn ohne Einwohnerwachstum würden wir schrumpfen.“ Wie wichtig die Bevölkerungszahl sei, zeige die Tatsache, das Drogerien bislang einen Bogen um Bienenbüttel machten. Ebenso gehe es darum, die Einrichtungen der Gemeinde auszulasten. „Uns allen ist es lieber über den Bau eines Kindergartens oder einer Schule zu reden also über eine Schließung.“

Betroffen ist die Gemeinde auch von zwei Projekten des Landkreises, dem Anschluss an den Hamburger Verkehrsverbund und dem geplanten Glasfasernetz. Dazu sagte Franke: „Bitte gedulden Sie sich noch wenige Wochen, dann werden wir Preise als auch die genauen Umsetzungsdaten erhalten.“

Von Gerhard Sternitzke

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