Bevor er...

...in den Abfluss fällt oder mit Seife vollgeschmiert wird, nimmt Uhlenköpers Kollegin ihren Ring vor dem Händewaschen immer ab. Immer. Das Wiederfinden gestaltet sich manchmal aber schwierig.

Denn hat sie sich die Hände abgetrocknet, geht der erste Griff offensichtlich nicht zum abgelegten Ring, sondern zur Türklinke – um nämlich den Waschraum flugs zu verlassen. Manchmal merkt sie, dass sie den Ring liegen lassen hat. Manchmal nicht. Dann kommt zum Beispiel Uhlenköper zum Einsatz, der schon einige Male zufällig das Schmuckstück auf der Spiegelablage über dem Waschbecken gefunden und seiner Besitzerin gebracht hat. Manchmal böserweise erst dann, wenn die Kollegin fragend an ihrem leeren Ringfinger zu nesteln begann und den Blick suchend schweifen ließ. Manchmal aber ist der Ring fast unauffindbar. Was kopflose Suchaktionen der gesamten Abteilung zur Folge hat. Dann ist er unter Papierbergen verschollen oder sie hat ihn – in Gedanken? – in die Fransen ihres Schals eingeflochten...! Wie sowas geht, fragt sich immer noch Uhlenköper

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