Zurückhaltung bei der CDU

Über den Vorschlag der Wrestedter Sozialdemokraten müssen sich die Christdemokraten Gedanken machen.

Bad Bodenteich/Wrestedt - Von Jörn Nolting. Der Alternativvorschlag der Wrestedter Sozialdemokraten zur Strukturreform stößt nicht bei allen Vertretern der Bodenteicher Christdemokraten auf Begeisterung. Öffentlich äußern wollen sie sich jedoch noch nicht. Am Montag saßen die Vertreter der Bodenteicher CDU an einem Tisch, um über den Vorschlag und dessen Folgen zu diskutieren.

„Am 6. Oktober haben wir einen gemeinsamen Termin mit den Wrestedtern“, erklärt Bad Bodenteichs Bürgermeister Edgar Staßar das weitere Vorgehen. Er betont, dass nun sachlich diskutiert werden muss und die Bodenteicher Christdemokraten deshalb noch keine Aussage treffen wollen. Sachlich wollen auch die beiden Bürgermeister Peter Meyer und Heinz-Hermann Schulze bleiben. Wierens Bürgermeister Peter Meyer: „Wir hatten noch keine Fraktionssitzung.“ Deshalb fehlt ihm die Rückkoppelung von vielen Seiten. „Wir hatten uns mit den Bodenteichern eigentlich auf einen anderen Weg geeinigt. Nun soll ein anderer Weg beschritten werden“, fasst Peter Meyer den Sachverhalt kurz und knapp zusammen und kritisiert, dass die inhaltlichen Vorstellungen der Sozialdemokraten etwas spät übermittelt wurden.

Im Gegensatz zu den Vertretern der SPD will Peter Meyer nicht seine Meinung veröffentlichen, bevor nicht-öffentlich getagt und ein gemeinsamer Nenner gefunden wurde. Das heißt für ihn jedoch nicht, dass er „den Kopf einziehen will, sondern dass er sich an ganz normale Spielregeln hält“.

Wrestedts Bürgermeister Heinz-Hermann Schulze verweist auf Montag, 27. September. Dann treffen sich die Vertreter der Samtgemeinde und der drei Mitgliedsgemeinden. „Wir werden den Vorschlag dann durchgehen“, kündigt Schulze an. Prinzipiell, so Schulze, sind die Christdemokraten nicht abgeneigt. „Es ist für uns ein Weg.“ Im Vorfeld des Gesprächs am 6. Oktober wollen sich Vertreter der CDU in kleiner Runde mit einigen Sozialdemokraten treffen und schon einige Dinge klären. „Wir wollen uns einig werden“, so die Hoffnung von Schulze. „Die Tür ist nicht zugeschlagen und wir sind froh, dass sich die SPD bewegt.

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