40 Jahre nach Dienstantritt: Ehemalige BGS-Angehörige feiern Wiedersehen in Bodenteich

Videokonferenz ins ferne Peru

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Nach 40 Jahren noch immer miteinander verbunden: Ehemalige Angehörige des Bundesgrenzschutzes trafen sich jetzt an ihrer früheren Ausbildungsstätte in Bad Bodenteich. 

Bad Bodenteich. Im März 1977 hatten 41 junge Männer ihren Dienst in der Ausbildungsabteilung des Bundesgrenzschutzes (BGS) in Bodenteich – in der 3. Hundertschaft – angetreten. 40 Jahre später feierten 26 Ehemalige nun ein Wiedersehen in Bad Bodenteich.

Sie mussten jedoch traurig zur Kenntnis nehmen, dass sieben frühere Kameraden inzwischen verstorben sind.

Beim jetzigen Treffen war es nach Ansicht der Organisatoren überwältigend, wie schnell die alte Vertrautheit unter den Teilnehmern hergestellt war, auch wenn diese sich viele Jahre nicht gesehen hatten. Zahlreiche Geschichten und Anekdoten aus der Zeit ihrer Ausbildung wurden ausgetauscht.

Danach stand der Besuch des BGS-Museums im ehemaligen Oberschul-Gebäude auf dem Programm. Dessen Leiter Wolfgang Molzahn führte die Besucher zusammen mit Klaus Gottwald fachkundige durch die Räume. Dabei fühlten sich viele ehemalige BGS-Angehörige spontan in das Jahr 1977 zurückversetzt.

Es folgte ein Spaziergang durch den Kurpark, bevor es nach dem Abendessen zum gemütlichen Teil im Hotel überging. Ein Höhepunkt war eine Videokonferenz per Skype mit dem früheren BGS-Kameraden Henning Papendorf in Peru. Dieser war vor einigen Jahren dorthin ausgewandert.

Am nächsten Tag stand ein Besuch der ehemaligen BGS-Unterkunft und des Gebäudes der 3. Hundertschaft an. Dort schien die Zeit stehen geblieben zu sein. Schnell wurden die damaligen Stuben gefunden. Zum Abschluss waren sich alle einig, dass es ein Wiedersehen geben muss. Die Planungen sollen bald beginnen.

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