Alte Möbelfabrik in Wierener Ortsmitte wird abgerissen / Pläne für Grundstück sind ungewiss

Nur der Schornstein steht noch

+
Der Schandfleck ist zumindest schon abgerissen: Aus dem Haufen mit Bauschutt ragt nur noch der Schornstein der alten Möbelfabrik empor.

Wieren. Nur der Schornstein der ehemaligen Möbelhalle an der Wierener Hauptstraße steht noch, der Rest des baufälligen Gebäudes wurde dem Erdboden gleich gemacht. Nach und nach wurde das Gebäude von Besitzer Dennis Peters eingerissen.

„Der jetzige Besitzer hatte die alte Möbelhalle vor vier Jahren gekauft“, schildert Samtgemeindebürgermeister Harald Benecke. Zum Ende des vergangenen Jahres wurde das Gebäude zwar verkauft, doch der Vertrag ist geplatzt und so fiel die Halle wieder an den ursprünglichen Besitzer zurück. Was nun mit dem Grundstück direkt neben der Kirche geplant ist, steht noch nicht fest. Zumindest der Verwaltung in Wrestedt liegt noch nichts vor. „Angenommen es würde dort ein Einzelhandelsmarkt oder Dicounter entstehen sollen, müsste der Besitzer mit uns reden, weil dann auch Zufahrten und Parkplätze notwendig wären“, sagt Benecke. Der Besitzer des Objekts war gestern nicht erreichbar.

Das Gebäude hat eine lange Geschichte: Gebaut wurde es als Möbelmanufaktur der Firma Harms und Söhne, später dann Clasen und Harms. Als die Firma pleite ging, war in dem Objekt zwischenzeitlich eine Kneipe und auch der Möbelhandel Gerlach nutzte die Räumlichkeiten als Ausstellungsfläche. Doch seit vielen Jahre wurde das Gebäude sich selbst überlassen und so zerfiel es nach und nach – bis der Abriss nötig wurde.

Von Jörn Nolting

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare