Joachim Gade folgt auf Andreas Wallner als Chef der Forstinteressentenschaft Bodenteich

Realverband unter neuer Führung

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Der scheidende Vorsitzende Andreas Wallner (3. von links) und sein Nachfolger Joachim Gade (5. von links) zusammen mit ihren Mitstreitern Rainer Thater, Karsten Niebuhr, Andreas Holzapfel, Torsten Schwerin, Horst Sudhoff und Gero Riedel (von links). 

Bad Bodenteich. Der Realverband Forstinteressentenschaft Bodenteich, auch „54er“ genannt, hat einen neuen Vorsitzenden. Auf der Generalversammlung wurde Joachim Gade in dieses Amt gewählt.

Er ist Nachfolger von Andreas Wallner, der nach nunmehr 13 Jahren den Vorsitz abgegeben hat.

Zuvor hatte Wallner an die wichtigsten Aktivitäten des Realverbandes erinnert. Es gab unter anderem 23 Arbeitseinsätze, bei denen die Mitglieder insgesamt 160 Stunden geleistet hatten. So wurden beispielsweise 16 Kiefern neben der Fläche des Tennisclubs entnommen, weil die Bäume eine Gefahr darstellten. Es gab aber auch zwei Pflicht-Arbeitseinsätze. Dabei nahmen die Mitglieder des Realverbandes Pflegearbeiten in Anpflanzungen vor.

Weiterhin beteiligte sich der Vorstand des Realverbandes an der Herrichtung des Traum-Spielplatzes im örtlichen Seepark. Dort wurde mit dem verbandseigenen Schredder entnommenes Buschwerk gehäckselt. Geplant ist die Anschaffung einer leistungsstarken Motorsense. Mit dieser soll in den Anpflanzungen der dort wuchernden Brombeere Einhalt geboten werden.

Darüber hinaus ließ Wallner seine Amtszeit noch einmal Revue passieren. Er dankte seinen Vorstandsmitgliedern und der Verwaltung der Samtgemeinde Aue für die aus seiner Sicht stets gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Zum Abschluss erhielt Wallner vom zweiten Vorsitzenden Karsten Niebuhr Abschiedsgeschenke. Auch von Bezirksförster Werner Williges gab es ein großes Dankeschön und ein Präsent.

Im weiteren Verlauf der Versammlung wurde Horst Sudhoff zum Ehrenmitglied ernannt. Er hatte bis 2014, als er aus dem Vorstand ausschied, insgesamt 31 Jahre als Kassen- und Schriftführer gearbeitet.

In seinem Bericht ging Williges auf den im Oktober erfolgten Holzeinschlag im Bereich der Sportstätten und im angrenzenden Waldgebiet in Richtung Häcklingen ein. Dort wurden rund 500 Festmeter Holz bei einer Durchforstung geerntet. Durch den Einschlag ergab sich viel Holzabschnitt, den Privatpersonen zur Brennholzherstellung erwerben können. Überdies wurden im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht Bäume an der Gemarkungsgrenze zu Häcklingen und an der Straße nach Häcklingen entnommen.

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