Arbeitsgruppe Natur Lüder baut zwei Nisthilfen für Weißstörche

Neues Heim für Adebar

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Die Arbeitsgruppe Natur in Lüder hat jetzt zwei Nisthilfen für Sörche aufgestellt. Außerdem soll das Schweimker Moor den Menschen nähergebracht werden.

red Lüder. In Lüder kann Adebar wieder ein Zuhause finden. Landwirte und Jäger trafen sich jetzt, um gemeinsam am Bau von zwei Nisthilfen für Weißstörche zu arbeiten.

Dazu wurden alte gespendete Telefonmasten aus Röhrsen geholt, altes landwirtschaftliches Gerät als Unterbau genutzt und mit Weiden umflochten, teilt Christine Methner von der Arbeitsgruppe Natur in Lüder mit.

Während dieser Arbeiten machte man sich laut Methner auch darüber Gedanken, wie man sich als Arbeitsgruppe Natur weiter in Lüders Teilnahme am Wettbewerb „Dorf hat Zukunft“ einbringen kann, denn Lüder als Naturerlebnisort habet viel aufzuweisen. Da sei etwa das Naturschutzgebiet „Schweimker Moor“, das zu fast 90 Prozent in der Gemarkung Lüder liegt und ein wichtiges Rast- und Brutgebiet für seltene und schutzbedürftige Vogelarten ist. Die vielen Bäche, darunter die Aue, die später zur Ilmenau wird, prägen die abwechslungsreiche Landschaft aus Wald, Wiesen, Weiden, Feldern, Bruch und Moor.

„Für den erholungssuchenden Menschen eine wunderbare Landschaft, die aber noch weiter erschlossen werden muss“, meint Methner. Daher plant die Arbeitsgruppe Natur neben der Aufwertung der Feldflur durch Pflanzung von Hecken (AZ berichtete), das Aufstellen von rustikalen Wegeschildern und eine bessere Zuwegung zur Aussichtsplattform im Moor in Angriff zu nehmen. Das Natur-Kleinod „Wulverloh“, ganz in Dorfnähe, solle zudem in einen Rundwanderweg eingebunden werden. Die Gruppe „Natur“ befände sich durch ihre Projekte jedenfalls nicht auf dem „Holzweg“, so Methner.

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