Machbarkeitsstudie für BGS-Gelände

HenningOtte

ib Bad Bodenteich. Für die Kaserne und den Übungsplatz auf dem ehemaligen Gelände der Bundespolizei in Bad Bodenteich soll eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben werden, die Grundlage für ein weiteres Vorgehen und die mögliche Übernahme von entstehenden Planungskosten sein soll. Dies teilte jetzt Dirk Kühnau von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) dem Celler CDU-Bundestagsabgeordneten Henning Otte mit, der auch für den Landkreis Uelzen zuständig ist.

„Dies ist ein wichtiges Signal für unser gemeinsames Anliegen, die Entwicklung und Vermarktung des gesamten Bereiches voranzutreiben“, wertete Otte diese Pläne. Wenn ein Interessent für die Liegenschaften ein Nutzungskonzept vorweise, solle auch zukünftig der Zugang zur Liegenschaft erleichtert werden.

Otte schilderte dem BImA-Vorstandsmitglied in Berlin die Notwendigkeit, für Kaserne und Übungsplatz eine unbürokratische und zügige Vermarktung sicherzustellen. Denn zum 31. Dezember kommenden Jahres endet der von der BImA mit dem Land Niedersachsen geschlossene Mietvertrag für die Nutzung des Geländes der Bundespolizei in Bad Bodenteich. Ein Investor ist, wie berichtet, noch nicht gefunden worden.

Ottes Gespräch mit Kühnau wurde auch vor dem Hintergrund eines Urteils des Europäischen Gerichtshofes zum Vergaberecht geführt. Danach dürfen öffentliche Grundstücke unter bestimmten Voraussetzungen auch ohne eine öffentliche Ausschreibung verkauft werden. Ob dies auch für die Liegenschaften in Bad Bodenteich zutrifft, muss noch abschließend bewertet werden.

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