Hundeschule vergab Führerscheine

Kommandos und Kunststücke

Trotz kalter Pfoten im Schnee: Bestanden haben die Vierbeiner ihre Prüfung allesamt – zur Freude der zitternden Herrchen und Frauchen. Foto: Privat

Bad Bodenteich. Wenn Cornelie Feuerherd ihrem Hund Janosch „Hopp“ sagt, dann gibt es für ihn kein Halten mehr und er überwindet Hindernisse oder springt wie in diesem Fall auf Bänke oder Stühle.

Solche Kunststücke sind allerdings nicht Voraussetzung zum Bestehen der Prüfung für den Hundeführerschein des BHV (Berufsverband der Hundeerzieher/innen und Verhaltensberater/innen). Aber das Erlernen solcher und anderer Kommandos, Kunststücke und Tricks festigen nach Information des BHV die Bindung zwischen Mensch und Hund und lassen aus ihnen ein gutes Gespann werden.

Es war wieder soweit – 6 Prüflingsgespanne bestehend aus Mensch und Hund wurden von der Prüferin Simone Pohl des BHV abgeprüft. Eine teilweise sehr intensive, anstrengende und interessante Vorbereitungszeit durch die Hundeschule A bis Z aus Bad Bodenteich fand damit ihren erfolgreichen Abschluss. Alle Teams waren erfolgreich und konnten freudestrahlend ihren „Hundeführerschein“ entgegennehmen.

Der BHV-Hundeführerschein wurde entwickelt, um dem Halter die Möglichkeit zur Dokumentation zu geben, dass er seinen Hund im Alltag sicher unter Kontrolle hat und weder andere Menschen noch Hunde gefährdet. In der Führerscheinprüfung müssen die Hundehalter dies in typischen Alltagssituationen unter Beweis stellen und außerdem Fragen über gesetzliche Regelungen, Lernverhalten und Kommunikation von Hunden, Verhalten des Besitzers in der Öffentlichkeit sowie Gesundheit und Aufzucht von Hunden beantworten. Gerade Ersthundbesitzer müssen sich künftig mit dieser Thematik auseinandersetzen. Machen sollten es aber eigentlich alle Menschen – ob mit oder ohne Hund. Denn eines ist klar: Der Hund ist und bleibt der Begleiter des Menschen. Wie gut ist es da, sich ein wenig in der Welt der Hunde auszukennen.

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