Jägerstraße Bad Bodenteich: Risse werden ausgebessert / Flecken muss zahlen

Keine Kosten für Anwohner

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Bodenwellen und Risse im Asphalt sorgten in der Bad Bodenteicher Jägerstraße für Aufregung: Anwohner befürchteten hohe Anteilszahlungen.

Bad Bodenteich. Gute Nachrichten für die Anwohner der Bad Bodenteicher Jägerstraße: Sie müssen nicht für die Sanierung vor der Haustür zahlen.

Denn ein Gutachter hat festgestellt, dass Ausbesserungsarbeiten reichen, um die Straße weitere zehn Jahre in einem „verkehrsfähigen Zustand“ zu halten. Die Kosten für diese Arbeiten wird der Flecken Bad Bodenteich tragen. Auf der vergangenen Bauausschusssitzung empfahlen die Politiker, eine Summe von 12 000 Euro für die Maßnahmen im Haushalt der Gemeinde bereit zu stellen.

Im vergangenen Jahr hatte der Verwaltungsausschuss des Fleckens Bodenteich beschlossen, die Jägerstraße im Jahr 2014 auszubauen und ein Jahr später dann mit den Anwohnern abzurechnen – in einem Bürgerbrief teilte die Verwaltung den Anliegern diese Entscheidung mit. Eine Welle des Protests brach los, Unterschriften wurden gesammelt. Denn: Die Anlieger müssten bei einem Vollausbau der Straße sich zu 75 Prozent an den Kosten beteiligen – nach Grundstücksgröße würden die Anteile an den Gesamtkosten berechnet. Bei geringeren Maßnahmen an der Straße hingegen müssen die Kosten allein vom Flecken getragen werden (die AZ berichtete). Und genau dieser Fall ist nun eingetreten, nachdem die Politik gefordert hatte, dass die Verwaltung die Jägerstraße noch einmal durch einen Gutachter untersuchen lässt. Das Lüneburger Ingenieurbüro Beußel kommt nämlich zu dem Schluss, dass „eine Erneuerung aus bautechnischer Sicht derzeit nicht erforderlich ist“. Trotz Rissen im Asphalt und deutlicher Bodenwellen wird „derzeit kein Problem hinsichtlich der Funktionsfähigkeit gesehen“. „Die Risse sollen nun verfüllt werden“, erklärt Bad Bodenteichs Gemeindedirektor Frank Juchert auf AZ-Nachfrage. Zudem müssen Teile der Regenwasser-Kanalisation repariert werden.

Von Wiebke Brütt

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