Der erste Abschnitt ist fast fertig

Kanalsanierung in der Samtgemeinde Aue läuft – Bodenteich ab 2020 dran

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Im ersten Abschnitt werden derzeit Schmutzwasserkanäle in Stederdorf, Esterholz und Niendorf II saniert. Ab 2020 geht es in Teilen von Bad Bodenteich weiter.

Bad Bodenteich – Ein millionenschweres Programm zur schrittweisen Sanierung der Schmutzwasserkanäle hat sich die Samtgemeinde Aue vorgenommen. Jetzt steht der erste Abschnitt kurz vor der Fertigstellung.

Es handelt sich um Kanäle und Schächte in Stederdorf, Esterholz und Niendorf II, die seit März von einer Fachfirma aus Hamburg repariert werden.

„Die Arbeiten liegen im Zeitplan und werden voraussichtlich im August beendet sein“, sagt Abwasser-Betriebsleiter Alexander Kahlert im AZ-Gespräch. Nach seinen Worten werden sich die Gesamtkosten einschließlich der Planung auf etwa 540.000 Euro belaufen.

In der Sitzung des Betriebsausschusses gab Kahlert jetzt einen Ausblick auf den zweiten Sanierungsabschnitt: die Ortsdurchfahrt von Bad Bodenteich und deren Umfeld. Unterhalb der L 270 hat die Samtgemeinde im Mai punktuelle Schadstellen in der Schmutzwasserkanalisation ausgebessert sowie Hausanschlüsse und Schächte repariert. Außerdem hat der Flecken Bad Bodenteich kaputte Regenwasserkanäle saniert. Alle diese Arbeiten erfolgten in offener Bauweise.

Als Nächstes sollen weitere Schmutzwasserkanäle im Umfeld der L 270 repariert werden – jedoch in geschlossener Bauweise mithilfe des Inliner-Verfahrens. Dabei werden neue Rohre oder Schläuche in die defekten Kanäle eingebracht. „Wir wollen jetzt die Ausschreibung für die Detail-Untersuchungen dieser Kanäle starten“, kündigt Kahlert an. Die eigentlichen Bauarbeiten sollen ab 2020 erfolgen. Es gebe keine Eile bei der Kanalsanierung, denn die Landesstraßenbaubehörde werde erst im nächsten Jahr die Fahrbahn der L 270 in der Bad Bodenteicher Ortsdurchfahrt erneuern, erklärt Kahlert.

Anschließend sollen weitere Schmutzwasserkanäle im Ort saniert werden. Das Investitionsprogramm der Samtgemeinde sieht dafür Ausgaben von rund 2,5 Millionen Euro für die Dauer von fünf Jahren vor.

VON BERND SCHOSSADOWSKI

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