Hoffnung auf 1,7 Millionen

Die Namensgeberin der neuen Samtgemeinde: die Aue bei Wieren.

Bad Bodenteich - Von Ulrich Bleuel. Erleichterung bei der der CDU in Bad Bodenteich, Lüder und Soltendieck, dazu Gratulationen aus dem Landtag von Jörg Hillmer (MdL). Die Fusion der beiden Samtgemeinden Bodenteich und Wrestedt ist nach anfänglichen Gegenkursen auf den Weg gebracht worden. Zwischenzeitlich stehen alle Parteien hinter diesem Zusammenschluss. Die neue Samtgemeinde Aue steht vor ihrer Geburt.

Über den derzeitigen Stand der Fusionsabsichten informierte der Bodenteicher CDU-Ortsverband Mitglieder und Interessierte im „Braunschweiger Hof“. Mit dabei MdL Jörg Hillmer, der mit neuesten Nachricht aus dem Landtag zur CDU-Infoveranstaltung zur SG-Fusion aus dem Landtag zur Fusion beitragen sollte. „Erwarten Sie dazu nicht zuviel von mir, die wahren Experten sitzen hier“, lobte der Abgeordnete die Arbeit vor Ort. „Sie haben die einmalige Gelegenheit beim Schopfe gefasst, mit der Fusion wieder auf einen grünen Zweig zu kommen.“

Ende Oktober lag der zu erwartende Fehlbetrag beider Samtgemeinden bei 15 Millionen Euro. „Außergewöhnliche Umstände haben zu diesem hohen Kassenkreditstand geführt. Mit entsprechend vorgelegter Begründung wird derzeit beim Land unser Antrag geprüft, die Verschuldung mit Stand 31. Oktober 2010 als Grundlage für den Entschuldungsvertrag zu nehmen. Dann könnten zusätzlich rund 1,7 Millionen Euro in die Kasse der neuen Samtgemeinde fließen“, gab sich Rainer Kölling verhalten optimistisch.

Mit den zu erwartenden 10 Millionen Euro aus dem Entschuldungsvertrag zur Konsolidierung der Haushalte wäre dann die Handlungs- und Leistungsfähigkeit der Gemeinden wiederhergestellt. „Unsere Prognoseberechnungen gehen weiterhin davon aus, dass durch Einsparungen denkbarer Möglichkeiten jährlich rund 1,7 Millionen Euro weniger ausgegeben werden. Nach 2016 könnten dann endlich wieder schwarze Zahlen geschrieben werden“, rechnete Kölling hoch. Das in der Hauptsatzung vorgesehene Strukturmodell der neuen Samtgemeinde wurde von der Kommunalaufsicht bereits abgesegnet. Viel Arbeit machte der Entwurf des Gebietsänderungsvertrages. „In diesem Vertrag sind Regelungen getroffen worden, die als Empfehlungen und Entscheidungshilfen den Ratsgremien der Samtgemeinde Aue die Arbeit erleichtern werden.“

Am Montag, 15. November, wird der Entschuldungsvertrag im niedersächsischen Innenministerium modifiziert, anschließend der Vertrag den Ratsgremien zur Abstimmung vorgelegt.

Die endgültige Unterzeichnung für die Fusion wird für Mitte Dezember auf Burg Bodenteich erwartet. Hillmer: „Betrachten sie den Vertrag als Segen für die Region, als guten Start in eine neue Zukunft.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare