SPD/Dr. Hintze-Gruppe: Bad Bodenteichs Bürgermeister soll „Irrweg“ verlassen

Gefährdet Staßar Entschuldung?

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Symptom eines mangelhaften Einheitsgefühls? Der Betrieb des Bodenteicher Waldbades wird zur Bewährungsprobe der Fusion.

Bad Bodenteich/Wrestedt. Die SPD/Dr. Hintze Gruppe im Samtgemeinderat Aue kritisiert massiv Bad Bodenteichs Bürgermeister Edgar Staßar (CDU).

Der Grund: Staßar würde durch öffentliche Äußerungen einen Keil zwischen die beiden Partner der frisch fusionierten Samtgemeinde Aue – also die ehemaligen Samtgemeinden Wrestedt und Bodenteich – treiben.

Aufhänger für diese grundsäzliche Kritik der Gruppe sind aktuelle Aussagen Staßars zum Waldbad Bad Bodenteichs. „Es wurde der Eindruck erweckt, die Samtgemeinde Aue benachteilige den Flecken Bad Bodenteich bewusst und die Absicht der Schließung des Waldbades durch die Samtgemeinde Aue wurde unterstellt“, führt Gruppensprecher Andreas Dobslaw aus. Edgar Staßar hätte, nach Aussage der Gruppe um Andreas Dobslaw, der Samtgemeinde Aue vorgeworfen, dass das Waldbad Bad Bodenteichs mit einem Zuschuss von 80 000 Euro zu schlecht wegkomme – eine Argumentation, die der SPD/Dr. Hintze-Gruppe gleich aus mehreren Gründen nicht passt: Zum einen, weil Staßar als Christdemokrat Mitglied der Mehrheitsgruppe im Samtgemeinderat und damit mitverantwortlich für die Zuschusshöhe ist. Dobslaw: „Wenn er also die Samtgemeinde Aue kritisiert, meint der dann auch seine eigenen Entscheidungen oder nur die seiner eigenen Fraktion? Die Mehrheitsfraktion bestimmt in einer Demokratie schließlich das Geschehen und nicht die Verwaltung.“

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Von Wiebke Brütt

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