Aufbau des Traumspielparks im Bad Bodenteicher Seepark wirft seine Schatten voraus

Erste Geräte kommen am 10. Juli

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Bei einer Ortsbesichtigung im Bodenteicher Seepark nahm der Jugend-, Sport- und Sozialausschuss die Fläche des geplanten Traumspielparks in Augenschein. Die vorbereitenden Arbeiten für den Aufbau der Spielgeräte muss der Flecken übernehmen.

Bad Bodenteich. Burganlage, Drachenfigur, Trampolin und Wichtelwald: Diese und viele weitere Attraktionen bietet der neue Traumspielpark im Bad Bodenteicher Seepark, den der Flecken bei einer Aktion des Radiosenders ffn gewonnen hat (AZ berichtete).

Gemeindedirektor Hendrik Kunitz stellte dem Jugend-, Sport- und Sozialausschuss bei einer Ortsbesichtigung jetzt das von einem Planungsbüro erstellte Konzept für die etwa 50 mal 75 Meter große Spielfläche vor. Diese soll am 26. August eingeweiht werden.

Entstehen wird der Traumspielpark im Gesamtwert von 150 000 Euro südlich des Grillplatzes – auf einer Wiese im Bereich des ersten Crossgolf-Abschlags. Dazwischen werden nach der Empfehlung des Ausschusses drei Bäume gefällt, um eine Sichtachse zu schaffen. Auf einem Steg über den Fahrbach soll der Zugang zum Spielpark erfolgen.

Allerdings gehört die dortige Fläche nicht dem Flecken Bad Bodenteich, sondern der Samtgemeinde Aue. Daher müssen deren Gremien darüber entscheiden. Er habe Verwaltungschef Harald Benecke gebeten, „sich um ein positives Votum zu bemühen“, erklärte Kunitz. „Er sagte, aus seiner Sicht spreche nichts dagegen.“ Eventuell könnte die Fläche per Grundstückstausch an den Flecken übergehen.

Die Spielgeräte hat die Wettbewerbs-Jury ausgesucht – darauf hat der Flecken keinen Einfluss. Das Areal wird in fünf verschiedene Bereiche aufgeteilt: einen für Kleinkinder, einen für Bewegung, einen Hauptattraktionsbereich mit den größten Geräten, einen Treff für Teenager sowie eine Ecke zur Kommunikation und zum Ausruhen. Der mittlere Bereich des Spielparks soll durch einen Ring abgegrenzt werden, etwa durch eine kleine Natursteinmauer.

Für die Spielgeräte und deren Aufbau muss der Flecken nichts bezahlen, wohl aber muss er die vorbereitenden Arbeiten wie den Erdaushub selbst übernehmen. „Die Zeit sitzt uns im Nacken“, betonte Kunitz. „Am 10. Juli kommt die Firma zum Aufbau der Geräte.“ Bis dahin muss die Fläche hergerichtet sein. Der Ausschuss empfahl, örtliche Baufirmen zu fragen, ob sie dafür Material, Maschinen und Arbeitskräfte kostenlos zur Verfügung stellen würden. „Der Traumspielpark soll ein Aushängeschild werden. Dann muss das auch Hand und Fuß haben“, meinte Ausschussmitglied Heinz Priebe (WGA).

Schon jetzt steht fest, dass auf den Flecken Folgekosten für die Wartung und Instandhaltung der Geräte zukommen werden. Auch die Wegeanbindung und der Fallschutz unter Spielgeräten mit einer Fallhöhe von mehr als 1,50 Metern müssen aus eigenen Mitteln finanziert werden. „Das ist nicht zum Nulltarif zu haben“, gab Kunitz zu bedenken. Doch das ist dem Ausschuss bewusst. „Wir werden hier einen Imagegewinn für Bad Bodenteich bekommen, sodass sich unser Aufwand bezahlt macht“, ist Jörg Formella (CDU) überzeugt.

Von Bernd Schossadowski

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