"Museum Deutsche Einheit" in Bad Bodenteich

Deutsch-deutsche Geschichte hautnah: Neues Zuhause für das Grenzmuseum

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Führung durch das Museum "Deutsche Einheit": Berlins früherer Bürgermeister Eberhard Diepgen (v.l.) mit Uelzens Landrat Heiko Blume und Bad Bodenteichs Bürgermeister Edgar Staßar.

dpa/nre Bad Bodenteich. Die Sammlung des bisherigen Grenzmuseums in Bad Bodenteich ist nun im "Museum Deutsche Einheit" zu sehen. Ab April können Besucher zu regelmäßigen Öffnungszeiten mehr als 1000 Exponate auf dem Kornboden des Brauhauses auf dem historischen Burggelände in den Blick nehmen.

Das Thema Wiedervereinigung soll die neue Dauerausstellung abrunden. Am heutigen Sonnabend, 24. Februar, wurde das Museum am neuen Standort im Beisein von Berlins früherem Bürgermeister Eberhard Diepgen der Öffentlichkeit vorgestellt.

Hervorgegangen ist das Museum aus der Sammlung von Wolfgang Molzahn, einem früheren Angehörigen des Bundesgrenzschutzes. Der BGS in Bad Bodenteich war vor der Wiedervereinigung für die Überwachung von rund 60 Kilometern der innerdeutschen Grenze zuständig. "Das Museum richtet sich an Einzelbesucher, Gruppen, ehemaliger Grenzer und natürlich an Schüler", sagte der ehrenamtliche Museumsleiter Karl-Theodor Meyer. Präsentiert werden etwa Modelle, Fotos, Grenzpfähle und Uniformen. "Auch ein Originalstück des DDR-Sperrzauns samt des Nachbaus einer Selbstschussanlage zeigen wir", sagte Meyer.

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Die Allgemeine Zeitung berichtet in ihrer Montagsausgabe (26. Februar) und natürlich im ePaper ausführlich über die Vorstellung des neuen Museums.

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