Zwei Brände müssen gelöscht werden

Bad Bodenteich: Carport und Auto werden völlig zerstört

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Feuerwehren aus Bodenteich, Langenbrügge, Lüder und Reinstorf waren in Bodenteich im Einsatz.

nre Bad Bodenteich/Bad Bevensen. Die Feuerwehrsirenen erklangen am Freitagabend und in der Nacht zu Sonnabend: Brandbekämpfer aus dem Landkreis hatten am Wochenende in Bad Bevensen und in Bad Bodenteich Feuer zu löschen.

Am Freitag, gegen 21.15 Uhr, wurde die Feuerwehr in Bad Bevensen alarmiert. Flammen schlugen aus Mülltonnen, die an einer Garage auf dem Gelände eines Wohngebäudes an der Böckmannstraße standen, berichtet Bevensens Ortsbrandmeister Matthias Wedel gegenüber der AZ. Die Eigentümer des Hauses seien zunächst nicht vor Ort gewesen, später hätten sie erklärt, heiße Asche in eine der beiden Tonnen gekippt zu haben, so Wedel. Die Flammen seien mit Wasser gelöscht worden.

48 Brandbekämpfer der Wehren Bodenteich, Lüder, Reinstorf und Langenbrügge waren dann in der Nacht zu Sonnabend in Bad Bodenteich im Einsatz, wie Feuerwehrmann und Gemeindepressesprecher Horst Ratzeburg gegenüber der AZ erklärt. Alarmiert worden seien sie um 4.23 Uhr wegen eines brennenden Carports. Ein darin abgestelltes Auto hätten die Besitzer nach Ausbruch des Feuers noch rausfahren können, weil zunächst nur die Stoßstange gebrannt habe. Allerdings konnte das Feuer nicht mehr rechtzeitig gelöscht werden. Nach Angaben der Polizei wurden das Auto, das Carport und darin befindliche Geräte sowie ein Anhänger völlig zerstört. Verletzt wurde niemand. Der Schaden wird auf 40 000 geschätzt. Die Brandursache ist bislang ungeklärt.

Erst vor gut drei Wochen waren in einer Nacht sechs Brände in Bad Bevensen und Böddenstedt zu löschen, bei denen die Polizei von Brandstiftung ausgeht. Eine Frau war in Bad Bevensen dabei schwer verletzt worden. Die Polizei ermittelte gegen eine Gruppe von Tatverdächtigen.

Uelzen. Die Polizei weckte am Sonnabend in den Nachmittagsstunden einen Mann in seinem auf einem Parkplatz in Uelzen abgestellten Auto. Der Mann räumte ein, kurz vorher noch mit dem Auto gefahren zu sein – unter Einfluss von Alkohol. Denn: Bei einem von den Polizisten geforderten Atemalkoholtest wurde ein Wert von 1,3 Promille ermittelt. Der Führerschein wurde beschlagnahmt.

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