Kneipp-Kindertagesstätte bei bundesweitem Wettbewerb erfolgreich

Bad Bodenteich unter den zehn Finalisten

Zwei Mädchen sitzen auf dem Dach des Spielhauses vor der Bad Bodenteicher Kneipp-Kita.
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Zwei Mädchen sitzen auf dem Dach des Spielhauses vor der Bad Bodenteicher Kneipp-Kita. Diese ist einer von zehn Finalisten im Wettbewerb „Kita des Jahres 2021“.
  • Bernd Schossadowski
    vonBernd Schossadowski
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Bad Bodenteich – Die Freude ist Andrea Kläden, stellvertretender Leiterin der evangelischen Kneipp-Kindertagesstätte Bad Bodenteich, anzumerken. „Das ist eine superschöne Nachricht“, sagt sie im AZ-Gespräch.

Denn ihre Einrichtung hat es in die Endrunde des Deutschen Kita-Preises 2021 geschafft – als einer von zehn Finalisten (AZ berichtete).

Kläden gibt zu, dass ihr das ein wenig Ehrfurcht einflößt: „Es geht jetzt wirklich um was, wenn man unter den letzten Zehn ist.“ Eine unabhängige Jury wird die fünf Preisträger auswählen und im Frühjahr 2021 bekanntgegeben. Der Erstplatzierte erhält 25 000 Euro Preisgeld, vier weitere Kitas dürfen sich über je 10 000 Euro freuen.

Michael Müller, Bürgermeister der Samtgemeinde Aue und Gemeindedirektor von Bad Bodenteich, sowie Fleckenbürgermeister Jörg Formella gratulieren der Kita und wünschen ihr für die weitere Auswahlphase viel Erfolg. „Durch die Nominierung als Finalist erfolgt schon jetzt eine Anerkennung für die bislang geleistete Arbeit und das Engagement für die Kinder Ihrer Kindertagesstätte“, heißt es in Müllers und Formellas Glückwunschbrief.

Demnächst werden Experten der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und der Internationalen Akademie Berlin die Bad Bodenteicher Kita auf digitalem Weg noch besser kennenlernen. Sie werden Interviews mit deren Leitung, den Fachkräften und dem Träger führen sowie Eindrücke der Familien einholen. Hinzu kommt eine virtuelle Erkundung der Kita. „Wir sind schon ganz gespannt“, verrät Kläden.

Preisverdächtig sind Kitas, die Kinder konsequent in den Mittelpunkt ihres pädagogischen Handelns stellen und bei denen Kinder, Eltern und Mitarbeiter den Alltag mitgestalten können. Zudem achtet die Jury darauf, wie die Finalisten das soziale Umfeld in ihre Arbeit einbeziehen.

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