Bad Bodenteicher Drachenspielpark ist sehr beliebt / Morgen erster ehrenamtlicher Arbeitseinsatz

Besuchermagnet mitten im Grünen

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Bei der Eröffnung des Drachenspielparks im Bad Bodenteicher Seepark herrschte im August 2017 reger Besuch. Doch auch in der kalten Jahreszeit tummeln sich viele Kinder auf der Anlage. Vandalismusschäden gab es bislang nicht.

Bad Bodenteich. Die kalte Witterung kann den Spaß der Kinder auf dem Drachenspielpark im Bad Bodenteicher Seepark nicht trüben. „Selbst bei Minusgraden ist der Spielpark gut besucht. Es sind immer viele Kinder da“, berichtete Gemeindedirektor Hendrik Kunitz in der jüngsten Sitzung des Tourismusausschusses.

Er bezeichnete die 150.000 Euro teure Anlage, die der Flecken im vorigen Jahr bei einer Aktion eines Radiosenders gewonnen hatte, als „Alleinstellungsmerkmal, das sich über die Grenzen von Bad Bodenteich herumgesprochen hat“.

Zudem freut sich Kunitz, dass sich die Interessengemeinschaft (IG) Drachenspielpark gegründet hat, die die im August 2017 eröffnete Anlage pflegen und dort Aktionen starten will. Am morgigen Freitag haben die ehrenamtlichen Helfer ihren ersten Arbeitseinsatz im Spielpark. „Wir werden Laub harken, Büsche beschneiden und den Fallschutz unter den Spielgeräten herrichten“, kündigt Rosemarie Brennecke an, die gemeinsam mit Gunda Klingenberg Ansprechpartnerin der IG ist. Wer Lust hat mitzuhelfen, wird gebeten, sich um 14 Uhr auf dem Drachenspielpark einzufinden und Gartenscheren sowie Harken mitzubringen.

Die IG genießt in Bad Bodenteich breiten Rückhalt. „Während der Eröffnung des Spielparks haben sich etwa 60 Leute auf einer Liste eingetragen, die uns unterstützen wollen“, erzählt Rosemarie Brennecke. Damals richtete die IG eine Kaffeetafel aus. Das Gleiche ist nun für das Seeparkfest Anfang August geplant. Der Verkaufserlös soll für den Spielpark verwendet werden. „Davon könnten wir zum Beispiel weitere Papierkörbe anschaffen“, schlägt Rosemarie Brennecke vor.

Erfreut ist sie auch, dass bislang keine Sachbeschädigungen im Spielpark aufgetreten sind. „Die Leute verhalten sich ganz toll, es sieht richtig gut aus“, sagt sie. Das bestätigt Kunitz. „Es hat Früchte getragen, dass die Eltern aktiv beim Aufbau geholfen haben“, meint er. Sie hätten an ihre Kinder appelliert, sorgsam mit den Spielgeräten umzugehen.

Nur wenige Meter davon entfernt – an der Kneippanlage des Seeparks – ist hingegen Vandalismus verübt worden. Wie berichtet, wurde die Granit-Einfassung des Beckens beschädigt – die Schadenshöhe betrug etwa 500 Euro (AZ berichtete). Inzwischen seien die Verantwortlichen aber ermittelt worden, teilt Polizeisprecherin Antje Freudenberg mit. Es handele sich um vier Jungen. Der jüngste sei elf Jahre alt, zwei seien 14, der älteste 15. „Sie haben die Taten eingeräumt“, sagt Freudenberg. Für die Ergreifung der Täter hatte der Flecken eine Belohnung in Höhe von 50 Euro ausgesetzt. „Wir haben die Beseitigung der Schäden bereits in Auftrag gegeben“, erklärt Kunitz.

Von Bernd Schossadowski

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