Bundesbahn beginnt am 23. April mit Arbeiten am Bahnübergang zwischen Wieren und Overstedt

Bald ein Radweg ohne Lücke

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Das Ende hat bald ein Ende: Der Radweg am Bahnübergang zwischen Wieren und Overstedt wird über die Schienen geleitet anstatt wie bisher auf die Landesstraße.

Wieren/Overstedt. Umleitungen sind die Wierener derzeit ja gewohnt, auch wenn aktuell die Landesstraße 270 in beide Richtungen wieder befahrbar ist. Nur die rote Ampel an der Esterholzer Brücke hält die Autofahrer hin und wieder auf. Ab Montag, 23.

April, wird die Landesstraße nun erneut gesperrt: Der Bahnübergang zwischen Wieren und Overstedt an der Landesstraße 270 soll sicherer werden.

Die Deutsche Bahn baut dafür Halbschranken und eine neue Ampel-Anlage. Außerdem wird endlich die Lücke im Radweg geschlossen: Über die Schienen führt dann ein Fuß- und Radweg. Bislang mussten Radfahrer dort auf die viel befahrene Straße wechseln. Im September des vergangenen Jahres ereignete sich der letzte Unfall an eben dieser Stelle. Dabei wurde ein 15-jähriger Mofa-Fahrer beim Wechsel der Seiten von einem Lkw leicht verletzt. „Dieser Bahnübergang hat ein nicht zu unterschätzendes Gefahrenpotential, das sich in der Vergangenheit durch Unfälle gezeigt hat“, schildert Andreas Dobslaw, Verkehrsexperte bei der Uelzener Polizeiinspektion. Die Polizei wie auch die Unfallkommission begrüßen den Umbau des Bahnübergangs.

Die Bauarbeiten beginnen in zwei Wochen und sollen bis Anfang Juli dauern. Die Bahn investiert rund 480 000 Euro.

Gearbeitet wird vor allem während der nächtlichen Zugpausen, aber eben auch tagsüber. Eine mögliche Umleitungsstrecke wird ausgeschildert. Der Bahnübergang wird unter halbseitiger Sperrung aus beiden Richtungen befahrbar sein. Es wird aber eine Umleitung von Bad Bodenteich über Reinstorf und Bokel zur B 4 geben. „Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte und Technologien lassen sich ruhestörende Geräusche leider nicht vermeiden. Die Deutsche Bahn wird diese auf das unbedingt notwendige Maß beschränken und bittet die Anwohner um Verständnis für die mit den Arbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten“, sagt Bahn-Pressesprecher Egbert Meyer-Lovis.

Von Jörn Nolting

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