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Zwölf Klassencontainer für die KGS Bad Bevensen

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Das Schulgelände der KGS Bad Bevensen (rechts unten das Jugendzentrum).
Zwischen dem Schulkomplex Lindenstraße (links unten) und der alten KGS-Sporthalle (hinten rechts) werden die Container für vier Jahre aufgestellt. © Koch, Michael

Bad Bevensen – Es wird eng auf dem Gelände der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Bad Bevensen. Der Landkreis Uelzen als Schulträger stellt ab 14. Februar Container auf dem Schulhof auf. Das bestätigt die Behörde auf AZ-Nachfrage. Der Grund ist eine anstehende Elektrosanierung im Gebäudetrakt an der Lindenstraße.

VON GERHARD STERNITZKE

Insgesamt werden nach Angaben des Landkreises zwölf Klassenräume mit jeweils 50 Quadratmetern eingerichtet, zusammen eine Gesamtfläche von 600 Quadratmetern. Aufgestellt werden die Container zwischen dem Gebäude an der Lindenstraße und der alten Sporthalle. Zunächst für vier Jahre soll diese Ausweichlösung bestand haben.

„Die Sanierung ist erforderlich, da das Kabelsystem veraltet und teilweise defekt ist“, erklärt Landkreis-Sprecher Martin Theine. „Insgesamt entspricht die elektrische Einrichtung nicht mehr heutigen Anforderungen.“ Damit der Unterricht aufrechterhalten werden kann, gehen die Handwerker abschnittsweise vor. Die Kosten der Sanierungsmaßnahme werden auf 1,3 Millionen Euro geschätzt.

Die Aufstellung der Container kostet den Landkreis rund 100 000 Euro. Anschließend fällt eine Miete von monatlich 18 000 Euro an. Insgesamt kostet die Übergangslösung den Schulträger mithin eine knappe Million Euro.

Nichts zu tun haben die Container mit dem Wunsch der größten allgemeinbildenden Schule im Kreisgebiet mit 1700 Schülern (AZ berichtete) nach zusätzlichen Räumen.

Schulleiterin Michaela Petersen hatte beim Schulträger ein zusätzliches Gebäude mit vier Computerräumen, fünf Klassenzimmern sowie einem Freiarbeitsraum für die Oberstufe beantragt. Zur Begründung hatte sie auf das neue Unterrichtsfach Informatik, teilweise zu kleine Klassenräume und veränderte Unterrichtsformen hingewiesen.

„Der Antrag wird geprüft und den politischen Gre-mien zur Entscheidung vorgelegt“, teilt dazu Martin Theine mit.

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