Zwei Parks werden Partner

Roland Klewwe und Bruno Losiak aus Bad Bevensen nehmen von Heiner Baumgarten (von links) ihre Urkunde entgegen.

Bad Bevensen/Bad Bodenteich/Hamburg. Die Kulisse hätte für die Verleihung der Urkunden kaum würdevoller sein können: Im Hamburger Rathaus wurde gestern die Auswahl von 20 Partnern für die Internationale Gartenschau (igs) 2013 präsentiert und sowohl Bad Bevensen als auch Bad Bodenteich haben hierfür den Zuschlag bekommen. Beide Orte – Bad Bodenteich als insgesamt südlichster aller Partnerorte der igs 2013 – konnten mit ihren Konzepten für Kurpark beziehungsweise Seepark überzeugen.

Die Gartenschau 2013 in Hamburg-Wilhelmsburg soll in die gesamte Metropolregion ausstrahlen. Ziel ist es, den erwarteten 2,5 Millionen Gartenschaubesuchern die regionale Vielfalt der Metropolregion erlebbar zu machen und für grüne Ausflugsziele in der Nachbarschaft zu werben.

Deswegen waren Partnerprojekte in der Region gesucht worden, erklärte Geschäftsführer der igs 2013, Heiner Baumgarten. 20 von mehr als 50 Bewerbern wurden ausgewählt. Diese touristischen und landschaftlichen Attraktionen können nun unter anderem davon profitieren, dass sie im Rahmen der Internationalen Gartenschau mit vermarktet werden. Nachdem der Staatsrat der Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Holger Lange, die Vertreter der 20 auszuzeichnenden Orte begrüßt hatte, stellten Heiner Baumgarten und Jakob Richter, Leiter der Geschäftsstelle der Metropolregion Hamburg, die einzelnen Projekte im Schnelldurchlauf vor. Bad Bevensen machte mit seiner neuesten Errungenschaft für den Kurpark, der neuen Pergola samt Lichtkonzept und „Sonnenfalle“, Eindruck auf die Jury. Baumgarten lobte vor allem, dass mit dem Projekt den Parkbesuchern Wasserflächen zugänglich gemacht werden. Und zwar allen: In puncto Barrierefreiheit hätten die Bevenser Vorbildfunktion für andere Orte.

Die Bad Bodenteicher punkteten mit ihrem Konzept des Sport- und Mehrgenerationenparks am See. Verschiedene Aktivitäten wie Tretbootfahren, Walken, Minigolf oder Crossgolf animieren Besucher nicht nur zum Verweilen, sondern zum aktiven Gestalten ihrer Freizeit.

Der nächste Schritt: In den kommenden Wochen und Monaten werden Vertreter der Metropolregion Hamburg und der igs 2013 gemeinsam mit den ausgewählten Partnern nun eine Marketingstrategie erarbeiten und ausloten, mit welchem Charakter die einzelnen Maßnahmen dargestellt und in das Gesamtkonzept der Internationalen Gartenschau eingebettet werden können.

Von Ines Bräutigam

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