WBB will mit Querungshilfe Situation an der Medinger Straße entschärfen

Zebrastreifen für mehr Sicherheit

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Ein sechsjähriger Junge wurde im Januar auf der Medinger Straße in Bad Bevensen angefahren. Die WBB hat jetzt beantragt, das Aufstellen einer Bedarfsampel oder Aufbringen eines Zebrastreifens zu prüfen. 

Bad Bevensen – Die Medinger Straße in Bad Bevensen soll für Fußgänger künftig leichter und sicherer überquerbar sein.

Um dieses Ziel zu erreichen, fordert Ratsfrau Linda Czerwinski (WBB), zu prüfen, ob das Aufstellen einer Bedarfsampel im Bereich des Aldi Supermarktes und der Bushaltestelle oder das Schaffen eines Fußgängerüberwegs möglich ist. Anlass des WBB-Antrags ist ein Unfall im Januar. Ein sechsjähriger Junge wurde dabei von einem Auto angefahren und schwer verletzt (AZ berichtete).

„Durch die auf der Seite des Aldi befindliche Bushaltestelle müssen Grundschulkinder in der Dunkelheit die Straße queren, dies ist für alle Verkehrsteilnehmer gefährlich“, schildert Linda Czerwinski die Situation. Hinzu käme, dass die Bushaltestelle nicht gut genug ausgeleuchtet sei. Dadurch seien Fußgänger oft nur sehr schwer von den Autofahrern zu sehen. „Ein Fußgängerüberweg oder eine Bedarfsampel würde auch gleichzeitig Beleuchtung mit sich bringen“, sagt Linda Czerwinski. Dadurch würde das Unfallrisiko und das Gefährdungspotenzial für die Grundschulkinder abnehmen und die Autofahrer hätten eine bessere Übersicht.

Ein weiteres Problem ist laut Linda Czerwinski durch die Verlegung der Auffahrt zu dem Supermarkt entstanden. Für Fahrzeuge aus der Gartenstraße sei die Kreuzung damit mit einer zusätzlichen Schwierigkeit ausgestattet und unübersichtlicher. Auch der Fahrradstreifen stelle eine Gefährdung da, weil viele Verkehrsteilnehmer nicht wüssten, wie mit diesem umzugehen sei.

Doch nicht nur Grundschulkinder sind für die WBB-Ratsfrau von der unübersichtlichen Verkehrssituation betroffen. „Durch die neuen Bauten am Krummen Arm sind vermehrt ältere Menschen, die zu Fuß zum Einkaufen gehen, an der Stelle genötigt, über die Straße zu gehen.“

Mit der Einrichtung einer Querungshilfe oder einer Bedarfsampel, hofft Linda Czerwinski zudem darauf, die Geschwindigkeit auf der Medinger Straße nachhaltig zu reduzieren.

VON LARS LOHMANN

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