Nach bundesweiter Razzia

Wriedeler weiter in Untersuchungshaft: „Es besteht dringender Tatverdacht“

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Die Bundesanwaltschaft hat bei Razzien in sechs Bundesländern zwölf Männer festnehmen lassen.

Wriedel – „Es besteht der dringende Tatverdacht der Mitgliedschaft in einer rechtsterroristischen Vereinigung. Tony E. bleibt gemeinsam mit drei weiteren Verdächtigen in Untersuchungshaft“, so ein Sprecher der Bundesanwaltschaft auf AZ-Anfrage.

Bei fast zeitgleichen Polizeieinsätzen (AZ berichtete) war der Mann aus der Gemeinde Wriedel gemeinsam mit elf weiteren Tatverdächtigen am Freitag festgenommen worden. Sie sollen bundesweit Anschläge auf Moscheen geplant haben.

„Es wurden Funde in versteckten Depots gemacht“, führt der Sprecher der Justizbehörde aus. Zunächst einmal müsse sich die Spurensicherung damit befassen, erst dann könne die Kriminaltechnik befinden, ob es sich bei den Funden um funktionsfähige Waffen handele.

Der Wriedeler soll, so ist aus Ermittlerkreisen zu vernehmen, zum harten Kern von vier Personen gehören, die im vorigen Jahr eine rechtsextreme Vereinigung gründeten. Die acht anderen Verdächtigen gelten als Unterstützer, die selbst bei Anschlägen dabei sein oder mit Geld und Waffen unterstützen sollten.

In Wriedel war der Einsatz laut Bürgermeister Jörg Peter das Thema des Wochenendes. Er sagt: „Diese Leute wohnten bislang unauffällig hier.“    mm

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