Raubtiere schlagen in Weidetierherde in Tatendorf zu

Trotz Investition tausender Euro nach erster Attacke: Wölfe fressen Schnucken

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Diese Heidschnucke wurde von den Wölfen fast komplett aufgefressen. Foto: privat

ib Tatendorf. Schon zum zweiten Mal binnen knapp zwei Jahren sind Wölfe über die Heidschnuckenherde von Kai Jenckel hergefallen. In der Nacht zu gestern tötete eine Gruppe der Raubtiere acht von insgesamt 15 Schnucken.

Drei der Opfer fraßen die Wölfe fast vollständig auf.

Mehrere tausend Euro hatte Jenckel nach der ersten Wolfsattacke in einen besseren Zaun investiert. Allerdings weise der Mängel auf, die dem Wolf das Eindringen in die Weide leicht gemacht hätten, erklärt Wolfsberater Theo Grüntjens. Zwar sei der Zaun etwa 1,50 Meter hoch, doch die Raubtiere hätten sich unter dem Zaun problemlos hindurchgraben können. „Es gibt zwar auch Wölfe, die hoch springen“, weiß der Wolfsexperte, „aber in der Regel gräbt der Wolf sich unterdurch.“

Obendrein tragisch: Auch das Lieblingsschaf von Kai Jenckels Kindern wurde in jener Nacht getötet. 

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