Aufwändige Reparatur nach Rohrbruch in Bad Bevensen / Versorgung von Therme und Klinik sicher

Wasser muss Umweg nehmen

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Die Dahlenburger Straße ist derzeit halbseitig gesperrt. Im Laufe des heutigen Tages sollen die Schäden an der Wasserleitung aber behoben sein.

Bad Bevensen. „Wir können da nicht reparieren, weil da sehr viel Grundwasser ist und dort ein Regenwasserkanal verläuft“, erklärt Andreas Gerow, Pressesprecher der Celle-Uelzen Netz GmbH, die Großbaustelle an der Dahlenburger Straße.

Seit Sonnabend arbeiten sich Fachmänner im Auftrag des Unternehmens, das die Wasserleitungen in der Kurstadt Bad Bevensen betreibt, an einem Wasserrohrbruch auf Höhe der Diana-Klinik und der Zufahrt zur Jod-Sole-Therme ab. Im Laufe des heutigen Tages soll mit der Baustelle Schluss sein – ein Fortschritt, den vor allem Autofahrer sowie Gäste der Therme und des Kurgebiets begrüßen dürften. Denn derzeit ist die Dahlenburger Straße, nachdem sie am Wochenende zeitweise vollgesperrt war, nur einseitig befahrbar. Über eine Ampelschaltung wird der Verkehr geregelt.

„Da wir an der Bruchstelle nicht reparieren können, müssen wir eine kleine Schleife legen. Wir suchen uns im Radius von etwa 100 Metern ein Stück der Leitung, über das wir ausweichen können“, erklärt Gerow den Reparaturaufwand, der Zeit kostet. Nach dem Wasserrohrbruch an der Hauptleitung habe es kurzzeitig Versorgungsengpässe gegeben, die aber schnell wieder aufgefangen worden seien.

Angeschlossen an die Leitung sind unter anderem die Diana-Klinik, die Jod-Sole-Therme sowie zwei Einfamilienhäuser.

Von Wiebke Brütt

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