Beim realitätsnahen Einsatz bei Oerrel sind auch Kräfte der DRK-Bereitschaft Uelzen vertreten

Verletzter Mann im Wald: Übung für die Altenmedinger Wehr

Die Einsatzkräfte retten eine verletzte Person aus dem Wald bei Oerrel.
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Die Einsatzkräfte retten eine verletzte Person aus dem Wald bei Oerrel.

Altenmedingen/Oerrel – Bei den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Altenmedingen und der DRK-Bereitschaft Uelzen wurde kürzlich der Alarm ausgelöst. Die Funkalarmempfänger melden eine verletzte Person im Wald.

Die Einsatzmeldung lautet: „Ein Forstwirt hat sich bei der Arbeit mit der Motorsäge schwer verletzt. Der genaue Einsatzort ist unbestimmt. Sammeln am Notfalltreffpunkt Uelzen 026. “.

Der Treffpunkt liegt am Waldeingang zum Forstort Reisenmoor. Von dort werden die Rettungskräfte von Jan-Peter Braesel, Forstwirt im Forstamt Oerrel und Melder des Unfalls, abgeholt und zum Unfallort im Wald geführt. Dass es sich um eine Übung handelt, ahnen die Kräfte nicht, wie die Landesforsten berichten.

Martin Finck, Sicherheitsbeauftragter und Forstwirtschaftsmeister im Forstamt Oerrel, hat die Übung ausgearbeitet. Selbst die am Unfallgeschehen direkt beteiligten Arbeitskollegen wussten nichts vom Ablauf. Das Ziel der Übung war die Menschenrettung aus schwieriger Lage. „Mir war es wichtig zu sehen, ob unsere Rettungskette Forst funktioniert. Jeder Mitarbeiter muss wissen, was im Fall eines Unfalls zu tun ist und wie die Rettungskräfte zum Unfallort gelangen“, ergänzt Finck.

Bei der Abschlussbesprechung bedankt sich Michael Alvermann, Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Altenmedingen, bei allen Teilnehmern für die gute Zusammenarbeit. „Das war sehr realitätsnah, alle Teilnehmer haben die Übung hochprofessionell durchgeführt. Die Aufgaben wurden gut gelöst. Wir können aus dieser Übung einige Erkenntnisse für die künftige Arbeit ziehen. Deutlich wird, dass die Notfalltreffpunkte sehr gut für unsere Arbeit sind. So gelangen wir schnell an den Einsatzort“, resümiert er.

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