Öffnungszeiten verlängert

BBM betreibt ab sofort den Servicepunkt im Bevenser Bahnhof

Die Mitarbeiter der BBM im Bevenser Bahnhof
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Hinterm Tresen im Bevenser Bahnhof (von links): Gaby Paucle, Christine Lohmann, Geschäftsführer Gerhard Kreutz und Carola Vieillevoye.
  • Gerhard Sternitzke
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Fliegender Wechsel im Bevenser Bahnhof. Seit dem 1. Juli betreibt die Bad Bevensen Marketing GmbH (BBM) den Servicepunkt der Deutschen Bahn und gewähleistet auf diese Weise, dass weiterhin Leben am Tor zur Kurstadt herrscht und dass Bahnreisende Fahrkarten und Beratung erhalten.

Wir haben geschrubbt ohne Punkt und Komma.

Gerhard Kreutz, BBM-Geschäftsführer

Bad Bevensen – „Wir haben geschrubbt ohne Punkt und Komma“, erzählt BBM-Geschäftsführer Gerhard Kreutz. Zwei übernommene Kräfte und eine Mitarbeiterin der BBM sorgen jetzt dafür, dass der Schalter ab sofort werktags bis 18 Uhr und zusätzlich auch am Sonnabend geöffnet ist. Durch die Verbindung mit der Tourist-Information im Kurhaus sind auch Vertretungsregelungen kein Problem mehr.

25 000 Euro hat die stadteigene Gesellschaft in die neue Zweigstelle investiert, um in aller Schnelle eine neue Tür und neue Fenster einbauen zu lassen, den Servicepunkt freundlicher zu gestalten und am Bahnhof eine Beschilderung anzubringen, die auch Rollstuhlfahrern den Weg weist.

In der Bahnhofshalle stehen jetzt Pflanzen, weitere sollen folgen. Eine Beleuchtung setzt rote Farbtopfer, und Fahrgäste finden jetzt Automaten für Getränke und Süßigkeiten. Nebenbei gibt es am Schalter jetzt auch Informationen und Souvenirs für Besucher. Flyer für Ausflugsziele vom Kloster Ebstorf bis zum Radwandern werden angeboten. Der Heidedekor findet sich auf den Glasflächen an der Unterführung, an den Bushaltestellen und am Schalter selbst.

Die BBM wirbt in Hamburg auf U- und S-Bahnen für die Kurstadt.„Wenn der Gast nach Bad Bevensen kommt, darf er nicht in einem toten Bahnhof landen“, findet Geschäftsführer Kreutz. „Wenn die Touristen kommen und sich nicht wohlfühlen, haben wir unsere Aufgabe verfehlt.“ Langfristig hofft er, dass auch die anderen Räumlichkeiten des Bahnhofs von 1847 wiederbelebt werden. Wünschenswert wäre etwa eine Gastronomie. Eigentümer des Bahnhofs ist eine Gesellschaft in Wiesbaden.

Zur Eröffnung veranstaltete die BBM ein kleines Fest für die Bevölkerung, um das Angebot bekanntzumachen. Bereits in der ersten Stunde wurden zehn Fahrkarten verkauft. „Es läuft“, meint die Leiterin der Tourist-Info Christine Lohmann. Der Bahnhof gilt als einer der umsatzstärksten. Die verlängerten Öffnungszeiten werden Bahnnutzer und die Gäste der Stadt zu schätzen wissen.

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