Schaden in Millionenhöhe / Geplantes Hotel in Bad Bevensen im Fokus

AZ-Blitz: Verdacht des Anlagebetrugs im Kreis Uelzen

ri Landkreis Uelzen. Am Dienstag wurden in Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern, besonders in den Kreisen Uelzen und Lüneburg, mehrere Wohnungen und Geschäftsräume von der Polizei durchsucht.

Zwei 48 und 59 Jahre alten Männern und einer 49 Jahre alten Frau aus dem Raum Lüneburg wird gewerbsmäßiger Betrug und Urkundenfälschung vorgeworfen. Sie stehen im Verdacht, zahlreiche Leute in Deutschland, vornehmlich in den norddeutschen Bundesländern, um ihr angelegtes Geld betrogen zu haben. Im Mittelpunkt steht dabei ein geplantes Hotel in Bad Bevensen. Die Polizei geht von einem Schaden in Millionenhöhe aus.

Die Behörden ermitteln eigenen Angaben zufolge schon seit Längerem in dieser Angelegenheit. Nachdem zunächst Polizeidienststellen und Staatsanwaltschaften in Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen mit den Ermittlungen befasst waren, sind jetzt alle Verfahren bei der Zentralstelle für Wirtschaftsstrafsachen der Staatsanwaltschaft Stade gebündelt, die den Zentralen Kriminaldienst der Polizeiinspektion Lüneburg mit der Bearbeitung betraut hat.

Im Rahmen der Durchsuchungen wurden umfangreiche Unterlagen sichergestellt. Die Auswertung der Computer und der elektronischen Daten wird voraussichtlich mehrere Wochen in Anspruch nehmen.

Weitere Einzelheiten und Erklärungen konnte die Polizei aufgrund der andauernden Ermittlungen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht geben.

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Rubriklistenbild: © dpa

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