Neue Sporthalle der KGS in Bad Bevensen wird voraussichtlich teurer als geplant

Tribüne, Gymnastik und Fitnessraum

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Der Sockelbereich der neuen Sporthalle der KGS in Bad Bevensen wird aus einem stoßfesten Verblendbau bestehen, um die Halle vor Vandalismus zu schützen. Optisch kommt die neue Sporthalle relativ unscheinbar daher, ihr Innenleben hat es aber in sich.

Bad Bevensen. Die Pläne für die neue KGS-Sporthalle auf dem Gelände des ehemaligen Intermarché-Marktes im Gewerbegebiet Kurze Bülten in Bad Bevensen nehmen Gestalt an.

Bad Bevensen. Die Pläne für die neue KGS-Sporthalle auf dem Gelände des ehemaligen Intermarché-Marktes im Gewerbegebiet Kurze Bülten in Bad Bevensen nehmen Gestalt an. Jetzt hat Daniel Kahnert vom Oldenburger Architektenbüro „MRO Architekten & Ingenieure“ im jüngsten Schulausschuss des Landkreises erstmalig präsentiert, wie die Dreifeldsporthalle künftig aussehen könnte.

Bei den Skizzen handele es sich um eine erste Entwurfs-Planung, betont der Pressesprecher des Landkreises, Martin Theine. Doch schon wird klar: Um die Vorstellungen der KGS zu realisieren, wird der Landkreis tiefer in die Tasche greifen müssen als kalkuliert: „Wir sind mit 4,5 Millionen Euro gestartet“, erklärt Frank Peters, Baudezernent des Landkreises. „Derzeit schätzen wir die Baukosten auf 5,1 Millionen Euro.“ Etwa so viel hätten vergleichbare Projekte gekostet. Genaueres wisse man aber erst nach der Bauausschreibung. „Es könnte teurer oder günstiger werden.“

Optisch kommt der Flachdachbau relativ unscheinbar daher, sein Innenleben hat es aber in sich: Herzstück ist die 27 mal 45 Meter große Dreifeldhalle, die durch zwei Vorhänge geteilt werden kann. Jede dieser so entstehenden Hallen verfügt über einen separaten Geräteraum. Im vorderen Bereich soll es eine aufsteigende Tribüne mit Platz für bis zu 192 Personen geben. „Wir haben bei unseren Veranstaltungen die Erfahrung gemacht, dass diese Platzzahl ausreicht“, versichert die Schulleiterin der KGS, Christel Auer. Auch an Rollstuhlfahrer wurde gedacht. Sie könnten neben der Tribüne ihren Platz finden. Begleiter können auf der untersten Stufe direkt neben ihnen sitzen. Mittig in der Halle wird es einen Regieraum geben. Von dort aus werden Geräte, Licht und Ton gesteuert.

In der neuen Sporthalle soll es auch eine zusätzliche Gymnastikhalle mit einem Fitness- und Unterrichtsraum geben. „Es gab den Wunsch, Unterricht in einem separaten Raum abhalten zu können, wo Videos gezeigt werden können“, erklärt Christel Auer.

Falls sich jemand verletzt, können die Sportler direkt in einem separaten Sanitätsraum behandelt werden. „Wir haben bei der Planung versucht, die Bedürfnisse von allen zu berücksichtigen“, sagt die Schulleiterin. So sollen der Sanitätsraum und die Toiletten auch von außen zugänglich sein, wenn draußen Sport getrieben wird. „Ich denke, es lohnt sich, sich auf die Halle zu freuen“, so die Schulleiterin.

Von Sandra Hackenberg

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