Viele internationale Gäste in Lüneburger Heide / Bevenser starten positiv ins Jahr

Tourismus auf Rekordkurs

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Naturerlebnisse, Gesundheit und Vergnügen: Die Region Lüneburger Heide ist nach wie vor ein Touristenmagnet. 

ib Lüneburg/Bad Bevensen. Der Tourismus in der Lüneburger Heide ist weiterhin auf Rekordkurs. Was dabei besonders auffällig ist: Immer mehr internationale Gäste kommen in die Region, wie Ulrich von dem Bruch, Geschäftsführer der Lüneburger Heide GmbH, informiert.

Gerade hat das Landesamt für Statistik die Zahlen aus dem Jahr 2017 für die Region bekannt gegeben, und von dem Bruch hat Grund zur Freude: Die Übernachtungen in den Landkreisen Uelzen, Lüneburg, Harburg, Celle und Heidekreis wuchsen um 67 420 gegenüber dem Vorjahr auf einen Rekordwert von insgesamt mehr als 5,5 Millionen. „Das Ergebnis ist aus zwei Gründen richtig gut“, sagt der Geschäftsführer. „Erstens kommen wir von einem ganz hohen Niveau des Vorjahres und zweitens war der Sommer komplett verregnet.“

Die Anzahl der Urlauber stieg zwar, aber die Aufenthaltsdauer der Gäste verringerte sich leicht, was die Touristiker ebenfalls dem Wetter zurechnen. Seit Jahrzehnten sei die Lüneburger Heide ein Ziel für Kurzreisen mit durchschnittlich drei Übernachtungen, so Ulrich von dem Bruch.

„Erfreulich ist auch, dass die Internationalisierung der Region funktioniert“, sagt er. Die Übernachtungen aus dem Ausland wurden um 4,9 Prozent gesteigert, während der deutsche Markt verhaltener war. „Dänemark und Niederlande sind traditionell die stärksten Auslandsmärkte für die Lüneburger Heide.“

Für dieses Jahr rechnet die Lüneburger Heide GmbH ebenfalls mit einem Ergebnis von 5,5 bis 5,6 Millionen Übernachtungen. „Ohne wesentliche Neuansiedlungen von Hotels sind kleine Steigerungen möglich, wenn uns das Wetter gnädig ist“, lautet die Einschätzung von Ulrich von dem Bruch.

Auch in Bad Bevensen hat man Grund zum Optimismus: Hier ist die Bad Bevensen Marketing GmbH (BBM) um ihren Geschäftsführer Gerhard Kreutz sehr erfolgreich ins Jahr gestartet: In dessen ersten beiden Monaten legten die Gäste- und Übernachtungszahlen deutlich zu. Und das, obwohl die Anzahl der Hotels und Pensionen gleich geblieben ist. Im Vorjahreszeitraum hatte es noch Verluste gegeben.

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