Bad Bevenser Jugendparlament präsentiert Ergebnis von Schüler-Befragung

Top-Wunsch: Fußball-Käfig

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In Uelzen ist der Fußball-Käfig neben dem Amtsgericht bei den Jugendlichen schon ein Renner – jetzt wird auch in Bad Bevensen überlegt, ob eine solche Freizeitanlage gebaut werden soll.

Bad Bevensen. Einige Wünsche bleiben wohl erst mal unerfüllt. So hatten die Schüler der fünften bis zehnten Klassen an der Bevenser Fritz-Reuter-Schule auch eine Shisha-Bar und McDonalds auf die Liste gesetzt, als sie vom Jugendparlament nach Wünschen für ihre Freizeitgestaltung gefragt worden waren.

Und nicht nur beim Parlamentsvorsitzenden Jan Kothe rief das ein breites Grinsen hervor, sondern auch bei den Mitgliedern des Jugendausschusses, denen der junge Mann die Ergebnisse aus einer Schülerbefragung vorstellte.

Wie berichtet, ringen das Jugendparlament und die Politik in Bad Bevensen seit Jahren um den Bau einer Skateranlage. Zwischenzeitlich kam sogar schon die Frage auf, ob eine Skateranlage überhaupt noch den Nerv der Jugendlichen trifft oder ob sich das Freizeitverhalten im Laufe der Jahre nicht schon deutlich geändert haben könnte. Jan Kothe brachte mit den Ergebnissen der Schülerbefragung nun ein wenig Licht ins Dunkel: Die meisten der jungen Leute wünschten sich einen sogenannten Fußball-Käfig mit Basketballkörben, wie es ihn neben dem Amtsgericht in Uelzen gibt. Erst danach folgte der Wunsch nach einer Skaterbahn, auf Rang drei kam ein Mountainbike-Parcours.

Da, wie mehrfach berichtet, eine Fläche auf dem Parkplatz des ehemaligen Intermarché-Marktes im Gewerbegebiet Kurze Bülten als Freizeitfläche für die Bevenser Jugendlichen zur Verfügung steht, könnten möglicherweise sogar ein Fußball-/Basketball-Käfig und eine Skaterbahn realisiert werden.

Das Jugendparlament erhielt von den Politikern den Auftrag, eine Versammlung einzuberufen und endgültig zu klären, was genau von ihnen nun gewünscht wird. Die Shisha-Bar und ein McDonalds sind dabei aber erst mal außen vor.

Von Ines Bräutigam

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