Tageslicht für die Pausenhalle

Bauamtsleiter Roland Klewwe und Schulleiterin Friederike Hein besprechen die Umbaupläne.

Bad Bevensen - Von Ines Bräutigam. Die Pausenhalle ist bis auf die Grundmauern entkernt worden, aus den Decken hängen meterlange Kabelstränge, auf Fußböden und mannshoch aufgestapelten Stühlen liegt dicker Staub – die Arbeiten für den Umbau der Waldschule in Bad Bevensen sind in vollem Gange. Wie berichtet, wird die Grundschule mit Landesmitteln aus dem Konjunkturpaket II saniert, vor allem Elektrik und Technik werden auf aktuellen Stand gebracht.

Außerdem waren die Ansprüche an den Brandschutz in der Vergangenheit nicht mehr erfüllt. Auch dieser Mangel wird behoben, genauso wie der fehlender Fluchtwege aus dem Obergeschoss. Außerdem freuen sich Schüler und Lehrerschaft auf Internetanschlüsse. All diese Maßnahmen werden insgesamt 975 000 Euro kosten, 538 600 Euro davon fließen an Fördermitteln.

Doch es gibt noch ein weiteres Maßnahmenpaket an der Waldschule: Speziell für Umgestaltungsmaßnahmen hat das Land weitere 64 200 Euro zur Verfügung gestellt. Und die ermöglichen auch einen Umbau des Eingangsbereiches und der Pausenhalle. Diese beiden Maßnahmen werden mit insgesamt 143 000 Euro zu Buche schlagen.

„Die Pausenhalle war bisher sehr dunkel und kalt“, schildert Rektorin Friederike Hein. Das soll sich ändern: Die dunkle Decke ist bereits abgerissen worden, eine helle Holzvertäfelung soll hier angebracht werden, Lichtbänder werden künftig Tageslicht in die Pausenhalle fluten lassen und die Wände sollen ebenfalls in freundlichen Tönen gestrichen werden.

Helligkeit ist künftig auch im Eingangsbereich der Grundschule angesagt. Von außen bisher eher wenig einladend lag der Eingang in einer finsteren Nische des Gebäudes. Mit dem Umbau soll er nun Portalcharakter bekommen: Ein deutlich höher gesetztes Glasdach wird den Eingang überspannen.

Wegen der umfangreichen und teils auch lauten Arbeiten hat der Unterricht für die drei 4. Klassen der Waldschule einen Hauch von Abenteuer erhalten: Sie drücken zurzeit in Containern, die auf dem benachbarten Parkplatz aufgestellt wurden, die Schulbank. „Das klappt aber alles wunderbar“, hat Friederike Hein noch keinerlei Probleme bei dieser Übergangslösung ausgemacht.

Ansonsten beeinträchtigt der Umbau, der zum Ende der Herbstferien abgeschlossen sein soll, den Schulbetrieb nicht. Arbeiten, die besonders Lärm verursachen, werden in den Nachmittag oder auf Sonnabende verlegt. Lediglich die Schulbibliothek ist zurzeit nur eingeschränkt nutzbar, und die nachschulische Betreuung „Klexx“ ist vorübergehend in die benachbarte Dohrmannschule umgezogen.

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