Ärgernis in der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf mit Übergangslösung behoben

Straßenreinigung läuft wieder

Laub und Matsch sind jetzt passé – die Straßenreinigung in der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf funktioniert wieder.
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Laub und Matsch sind jetzt passé – die Straßenreinigung in der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf funktioniert wieder. 

Bad Bevensen/Ebstorf. Aus den Gossen wuchs das Grünzeug, in den Gullys sammelten sich Laub und Matsch – und die Bevölkerung in vielen Ortschaften der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf war unzufrieden.

Diese neue Kehrmaschine dreht ab sofort in der Bad Bevenser Innenstadt ihre Runden.

Wie berichtet, hatte die für die Straßenreinigung beauftragte Firma nicht ihren vereinbarten Job gemacht und den Betrieb Mitte Oktober sogar vollständig eingestellt. Inzwischen ist der Missstand aber behoben, informiert die Samtgemeinde. Eine Ersatzfirma hat den Reinigungsrückstand inzwischen aufgeholt.

Als es mit der zuerst beauftragten Firma keine Einigung zu erzielen gab, hatte die Verwaltung umgehend mit einer Abmahnung reagiert. Doch bevor eine neue Firma die Straßenreinigung übernehmen durfte, mussten rechtliche Fristen eingehalten werden. Seit Mitte November wird also wieder auf den Straßen der Samtgemeinde gebürstet und gefegt, was das Zeug hält. Mit Erfolg, wie schon jetzt in vielen Bereichen erkennbar ist.

Bis zum 31. März nächsten Jahres wird die kurzfristig eingesprungene Firma nun noch den Ausfall überbrücken. „Allerdings sind dadurch Kosten deutlich höher“, sagt Bevensen-Ebstorfs Bauamtsleiter Roland Klewwe. Die Suche nach einer neuen Firma, die ab April 2018 die Straßenreinigung übernehmen soll, wird ab Januar laufen.

„In der Stadt Bad Bevensen war von dem Ausfall so gut wie nichts zu spüren“, meint Samtgemeinde-Sprecher Jörn Nolting. Denn in der Kurstadt sei die Kehrmaschine des Bauhofs der Samtgemeinde eingesetzt worden, die zumindest annähernd die Arbeit der eigentlich zuständigen Firma übernommen habe.“ Im Gegensatz zu den Orten in den Gemeinden wird in der Bad Bevenser Innenstadt mindestens einmal wöchentlich gekehrt, betont Nolting. Dafür zahlten die Grundstückseigentümer auch höhere Gebühren, die wiederum je nach Meter Straßenfront berechnet würden.

Die alte Kehrmaschine des Samtgemeinde-Bauhofs hat inzwischen ausgedient und wurde jetzt durch ein moderneres Fahrzeug ersetzt. Dieses dreht nun seine Runden durch die Brückenstraße und die Lüneburger Straße und macht mit neuen Bürsten dem Dreck in den Gossen ein Ende.

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