Anlage wird für 650.000 Euro erneuert

Steine für den Bevenser Göhrdeparkplatz

+
Bauamtsleiter Roland Klewwe mit zwei Mustern für die neue Pflasterung des Göhrdeparkplatzes. Insgesamt entstehen 211 Stellplätze und sechs E-Ladesäulen. 

Bad Bevensen – Noch ist der Göhrdeparkplatz am Bevenser Kurpark durch einen Zaun abgesperrt. Doch in diesem Jahr soll die Erneuerung beginnen. Das teilte Bauamtsleiter Roland Klewwe jetzt im Bauausschuss der Kurstadt mit.

Er zeigte auch gleich je ein Muster der Betonsteine, mit denen die Fläche gepflastert werden soll: Schlichtes graues Pflaster als Grundfarbe. Schwarze Steine sollen die 222 kostenpflichtigen Stellplätze markieren.

700.000 Euro stehen für die Baumaßnahme im Haushalt. Die Kosten werden derzeit auf 650.000 Euro geschätzt, könnten aber aufgrund der guten Konjunktur steigen.

„Bautechnisch ist das komplex, weil der Grundwasserstand hoch ist“, erklärte Klewwe den Ausschussmitgliedern. Bevor gepflastert wird, soll das Parkplatzgelände zunächst geringfügig aufgeschüttet und mit Dränagen versehen werden. Über eine Mulde soll Regenwasser versickern. Im Norden sind Behindertenparkplätze vorgesehen. Auch eine Station für Leihfahrräder soll es geben. Mit fünf hohen Lampen wird die Fläche beleuchtet, die auch für Veranstaltungen genutzt werden soll. Bis zur 800-Jahr-Feier der Bevenser Gilde im Jahr 2020 soll der Parkplatz fertig sein.

Die Stadt reagiert auch auf den Trend zur Elektromobilität. Sechs Stellplätze mit E-Ladesäulen sind vorgesehen. Insgesamt stehen im Haushalt für Ladesäulen in Bad Bevensen 100.000 Euro. Von der CDU kam die Anregung, ob nicht ein Energieversorger die Säulen errichten könnte. Bei einer Gegenstimme wurde die Planung beschlossen.

Der Göhrdeparkplatz war lange ein Ärgernis. Wer dort parkte, musste häufig durch Pfützen waten und Stolpersteinen ausweichen.

VON GERHARD STERNITZKE

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare