Rat Bad Bevensen tagt am Mittwoch: Politiker diskutieren über Architektenleistung und Raumprogramm eines Neubaus

Stadt berichtet über Pläne zum neuen Kurhaus

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Politiker diskutieren über Architektenleistung und Raumprogramm eines Neubaus.

wb Bad Bevensen. Die Diskussion um das Bad Bevenser Kurhaus geht am kommenden Donnerstag in die nächste Runde – genauer gesagt, die Planungen eines Kurhaus-Neubaus. Im Stadtrat stehen das Raumprogramm und die Architektenwahl auf der Tagesordnung.

Das bestehende Kurhaus Bad Bevensens bereitet den Gremien der Stadt bereits seit mehr als zwei Jahren Kopfzerbrechen. Ende 2010 hatte die Stadt einen Architekten-Wettbewerb ausgeschrieben, um die beste Variante für einen möglichen Kurhausneubau zu finden (die AZ berichtete). Mitte vergangenen Jahres erklärte Stadtdirektor Hans-Jürgen Kammer das Verfahren für gescheitert. Der Grund: Da der prämierte Sieger-Entwurf den vorgegebenen Kostenrahmen von 5,5 Millionen Euro nicht eingehalten hatte, wurde von der Stadt ein Alternativ-Entwurf zur Förderung bei der N-Bank eingereicht. Ein Vorgehen, das dem zuerst prämierten Architekten nicht passte. Er legte Einspruch bei der Vergabekammer ein und bekam Recht. Bad Bevensen kassierte eine Rüge. Nachdem zwischenzeitlich kurz eine Umsetzung des Neubaus mit privaten Partnern im Spiel war, verständigte sich der Stadtrat mehrheitlich im Oktober 2012 auf die Planung eines Neubaus ohne private Partner. Die Architektenleistung wurde ausgeschrieben, das Ergebnis des Verfahrens am Donnerstag thematisiert. Ein Förderantrag, der auf einem konkreten Neubauentwurf basieren muss, kann noch bis Mitte August bei der N-Bank eingereicht werden. Werden die Zuschüsse für den maximal fünf Millionen Euro kostenden Neubau genehmigt, könnte frühestens im Frühjahr 2014 mit dem Bau begonnen werden.

An der Entwicklung des Raumprogramms für ein neues Kurhaus wirkten unter anderem Vertreter der Politik, der Verwaltung sowie der Bad Bevensen Marketing GmbH (BBM) mit.

Auch die Sanierung des Kurhauses war im Gespräch, fand aber im Rat keine Mehrheit. Eine durch die Stadt in Auftrag gegebene Kostenschätzung hatte Sanierungskosten von rund 4,2 Millionen Euro ergeben – förderfähig wären die Sanierungsmaßnahmen nicht. Das Bad Bevenser Kurhaus stammt aus den 70er Jahren und erfüllt nicht mehr die Ansprüche an heutige Technik- und Energiestandards. Die öffentliche Sitzung beginnt am 4. April um 18 Uhr im Kurhaus an der Dahlenburgerstraße 1. Interessierte sind im Saal 1 willkommen.

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