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Stadt Bad Bevensen weiht die neue Multifunktions-Sportanlage ein

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Die Jugendlichen betreten die Anlage.
Bevenser Jugendliche nehmen die neue Multifunktions-Sportanlage in Besitz. © Sternitzke, Gerhard

Es wird scharf geschossen hinter der Kooperativen Gesamtschule (KGS). Adrian Eitner reckt beide Arme hoch. Der erste Schuss geht an den Pfosten, der nächste unhaltbar – nicht ins Netz. Dann wechselt Finn Wittkowski ins Tor. Mancher Ball fliegt weit über den Kasten, aber fast immer bleibt den Jungen das Laufen erspart. Das drei Meter hohe Gitter hält den Ball fast immer im Spielfeld. 190 000 Euro hat die Stadt Bad Bevensen in die neue Multifunktions-Sportanlage hinter der alten Sporthalle investiert. Mit mehrjähriger Verspätung wurde der stabile Ballkäfig am 15. November eingeweiht.

Bad Bevensen – „Macht ja einen ganz stabilen Eindruck“, findet Bürgermeister Jürgen Schliekau, der selbst anschließend ein paar Schüsse aufs Tor wagt. „Es hat lange gedauert, aber ich denke, es ist was Ordentliches geworden.“ Tatsächlich hat der Stadtrat auf Antrag der Grünen bereits 2016 den Anlauf genommen – zunächst für eine Skateranlage, die sich das Jugendparlament gewünscht hatte. Eine neue Umfrage der Jugendvertretung ergab dann, dass eine Multifunktions-Sportanlage wie in Uelzen bevorzugt wurde.

Anlage ist für Fußball, Basketball und Volleyball geeignet

Die 13 mal 20 Meter große Anlage ist für Fußball, Basketball und Volleyball ausgestattet. Auf dem roten Spielfeld fehlen noch die Markierungen. Das Tor ist so groß, dass auch die Reinigungsmaschine hineinfahren kann.

Lob und Dank vom jetzigen Vorsitzenden des Jugendparlaments: „Ich persönlich freue mich sehr, dass es geklappt hat mit unserer Multifunktions-Sportanlage. Jetzt ist sie da. Das ist ein großer Erfolg für die Stadt und die Jugend“, findet Finn Witkowski. „Es ist keine Frage, dass sie genutzt wird. Das ist einfach toll, wie sie aufgebaut ist.“

Lange Zeit bis zur Umsetzung

Wegen der langen Vorlaufzeit sprach Bürgermeister Schliekau von Irrungen und Wirrungen. Ursprünglich waren 60 000 Euro angesetzt. Doch die Kosten schossen in die Höhe. in diesem Jahr wurde der Ansatz auf Antrag der CDU noch einmal erhöht. Auch ein Lärmschutzgutachten musste erstellt werden, obwohl sich die Jugendlichen weitab von der Wohnbebauung austoben können. Die Fläche stellte der Landkreis zunächst auf zehn Jahre zur Verfügung.

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