Staatsanwaltschaft ermittelt: Suderburger muss Tiere abgeben

Rinderhaltung verboten

Die Wiese bleibt ab Oktober leer: Das Veterinäramt hat einen Suderburger Landwirt angewiesen, seine Tiere abzugeben. Foto: lw

no Suderburg. Um weitere tierschutzrechtliche Vergehen zu verhüten, hat das Veterinäramt des Landkreises Uelzen die Auflösung eines Tierbestandes in Suderburg angeordnet.

Grund für die Anordnung ist laut Landkreis-Pressesprecher Martin Theine das Sektionsergebnis eines verendeten Rindes auf der Wiese des Nebenerwerbslandwirtes. Aufgrund des Sektionsbefundes des verendeten Tieres wurde der Sachverhalt sogar an die Staatsanwaltschaft Lüneburg wegen des Verdachts einer Straftat nach dem Tierschutzgesetz weitergegeben.

Schon vor anderthalb Jahren war der Suderburger mit seinen Tieren aufgefallen: Auf seinem Hof wurden drei tote Rinder gefunden. Damals hatte das Veterinäramt die Haltung der Tiere kritisiert. Es wurden tierseuchen- und tierschutzrechtliche Verstöße festgestellt.

Nach dem Tod eines Kalbes hat das Veterinäramt in den letzten Wochen mehrfach den Nebenerwerbslandwirt kontrolliert. Die Folge: Er muss seinen Bestand bis Ende Oktober endgültig auflösen und seine Tiere abgeben.

Mehr steht heute in der AZ und im E-Paper.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare