Das Zelt im Park schließt / Betreiber verabschieden sich schweren Herzens aus Bad Bevensen

Am Sonntag ist der letzte Tag

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Kerstin und Ralf Henkel haben zweieinhalb Jahre lang das Zelt im Park in Bad Bevensen betrieben. Am Sonntag ist der letzte Tag, dann schließt der Betrieb und das Zelt wird abgebaut.

Bad Bevensen. Die Schnäppchenjäger werden am kommenden Sonntag noch einmal das Zelt im Park in Beschlag nehmen und beim letzten Flohmarkt des Jahres nach Schönem und Kuriosem stöbern. Danach wird auf dem Platz an der Ilmenau Ruhe einkehren.

Das Zelt im Park wird nämlich Anfang nächsten Jahres endgültig abgebaut. Am Abend des vierten Advents schließt es für immer seine Türen.

Zweieinhalb Jahre haben Kerstin und Ralf Henkel dann das Zelt betrieben. Als Übergangslösung für die Zeit gedacht, in der das neue Kurhaus gebaut wurde, war ihre Zeit in Bad Bevensen, wie mehrfach berichtet, von vornherein bis zum Jahresende beschränkt gewesen. Dann läuft die Genehmigung für den Bau aus. „Wir gehen mit Wehmut“, sagt das Betreiberpaar, das gern über das Jahresende hinaus in Bad Bevensen weitergemacht hätte. Doch die Entscheidungen seien nun gefallen. „Und inzwischen haben wir auch mit dem Standort hier abgeschlossen“, sagt Ralf Henkel.

Sollte sich an anderer Stelle noch mal eine ähnliche Gelegenheit in der Kurstadt bieten, wären die Henkels durchaus ansprechbar, sagen sie. In den vergangenen zweieinhalb Jahren nämlich hätten ihnen ihre Gäste deutlich gezeigt, dass eine Gastronomie im Kurzentrum vermisst werde. Mit dem Zelt hätten die Leute immer eine Alternative gehabt.

Ab kommendem Montag wird nun ein Bauzaun um das Zelt gezogen sein, wird der Betrieb eingestellt sein. Den sechs Mitarbeitern mussten Henkels schweren Herzens die Kündigung aussprechen. „Wir haben uns bewusst für ein Ende vor Weihnachten entschieden“, sagt Kerstin Henkel, „damit die Mitarbeiter auch ihren Weihnachtsurlaub genießen können.“ Im vergangenen Jahr war das Zelt bis auf zwei Tage durchgehend geöffnet.

„Es war eine tolle Erfahrung, und wir haben viele schöne und persönliche Erlebnisse und Begegnungen gehabt“, sagen die Henkels. Sollte sich für sie in Bad Bevensen eine andere Option ergeben, wären sie sofort handlungsbereit. „Das Inventar“, sagen sie, „lagern wir erst einmal zwischen.“

Von Ines Bräutigam

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