Insgesamt 130 Teilnehmer in diesem Jahr

30. Sommerakademie im Gustav Stresemann Institut

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Hannes (9), Max (9) und Bodo (8) präsentieren voller Stolz ihre aus Sandstein geschaffene Vogeltränke.

Medingen. Hannes, 9 Jahre, aus Ottersberg, Max, 9 Jahre aus Adenbüttel und Bodo, 8 Jahre aus Amersbek präsentieren stolz ihr gefertigtes Kunstwerk beim Abschluss der Sommer-Akademie im Gustav Stresemann Institut.

Sie haben aus Sandstein eine Vogeltränke geschaffen und darauf eine rote 30 geschrieben. „Die bleibt natürlich hier“, hebt Hannes hervor. Die „30“ spielt auch bei den anderen Teilnehmenden in ihren Gruppen eine Rolle, denn gerade geht die 30. Sommerakademie zu Ende. Präsentationen, Vernissagen und Konzerte wechseln einander ab und sind Zeugnis ungeahnter Kreativität die bei den 130 Frauen und Männer, vom Schulkind bis zum Senior entdeckt, geweckt, gefördert und vertieft wurden.

30 Jahre lang Sommerakademien

Georg Geisler, 69 Jahre alter Hamburger, war vom zweiten Jahr an dabei und hat über die lange Zeit viele Fotos gemacht, die natürlich auch an einem Abend gezeigt wurde. „Ein Kollege hier aus der Nähe hat mich darauf aufmerksam gemacht. Damals war die Teilnehmerzahl noch sehr überschaubar. Und vor allem waren ganz junge Familien dabei, die sich die Tage damals hier noch gut leisten konnten.“ Er war damals wie heute in einem der Malereikurse dabei. Die Angebote haben sich erweitert. Steinbildhauern und Bronzeguss kam dazu. Auch die Musik zog ein, ob nun im Chor singen oder beim Poporchester mitwirken. Neu ist in diesem Jahr das Kreative Schreiben hinzugekommen. „Es ist enorm beeindruckend was entstanden ist“, hebt Akademiebetreuerin Ulrike Christiansen hervor. „So eine Akademie braucht Zeit. Unsere dauern 10 Tage. Erstmal ankommen und kennenlernen und dann wird ganz viel Kreativität freigesetzt. Die zeitliche und räumliche Dimension spielen dabei eine große Rolle. Und bei diesem Sommer war es ideal draußen zu arbeiten.“ Es habe auch viele neue Impulse gegeben, etwa durch die Schreibwerkstatt oder auch durch einen neuen Chorleiter. Was Josef Ciel aus den 15 Sängerinnen und Sängern in den Tagen herausgeholt hat ist beeindruckend, denn vom erfahrenen Chorsänger bis zur Anfängerin reichte das Potential. Mehrstimmig, solistisch, mit entsprechenden Bewegungen und vor allem auswendig wird vorgetragen. „Hit the road Jack“, „English men in New York, „Die Omama“ und mehr.

Anerkennung und Applaus bekommen die anderen Gruppen natürlich auch. Viele der Teilnehmer freuen sich bereits auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr, wie auch die vielen Dozenten, die mit großer Fachkenntnis und pädagogischem Feingefühl die Sommerakademie-Teilnehmer begleiteten.

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