Gemeinderat diskutierte Beleuchtungsvertrag

Sicher über Himbergens Wege

Versteckt zwischen Ästen – so präsentiert sich derzeit manch eine Straßenlaterne in Himbergen. Sichere Beleuchtung sieht anders aus: Der Rat diskutierte darüber, wie Abhilfe geschaffen werden kann. Foto: Kiriczi

nk Himbergen. „Ganz aktuell sorgte Himbergen für Schlagzeilen“, freute sich Bürgermeister Jürgen Hinrichs und ging auf die NDR-1-Sendung ein, in der Himbergen in „Ortsnamen und ihre Bedeutung“ vorgestellt worden war (AZ berichtete).

„Wir haben zwar den aufspringenden Hirsch im Wappen, wissen nun aber, dass der Ursprung Himbergen auch ‚hinter den Bergen liegend’ bedeutet“, so der Bürgermeister.

Erfreut war Hinrichs, dass zur öffentlichen Ratssitzung so viele Bürger gekommen waren. Der Haushaltsentwurf der Gemeinde für das laufende Jahr liege schon mit ersten Zahlen vor. Verabschiedet werden soll der Etat am Montag, 2. April, in öffentlicher Sitzung. Hinrichs: „Wir sind dem Zukunftsvertrag unterworfen und dürfen keine Schulden machen und keine Überziehungskredite vornehmen.“ Dennoch werde Himbergen wohl einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen können, so der Bürgermeister.

Wie berichtet, hatte sich der Gemeinderat dafür ausgesprochen, keinen Verwaltungsausschuss und keine Ausschüsse zu bilden, sondern Arbeitskreise, um in gemeinsamer Absprache zu einem Konsens zu kommen. Hinrichs stellte die vier Arbeitskreise vor. Wenn alles klappe, so Hinrichs, werde es zu einer besseren Verkehrsanbindung durch den ÖPNV kommen. „Das wäre der große Wurf und wir bekämen alle zwei Stunden eine direkte Anbindung nach Uelzen.“ Wenn es soweit ist, wird das Projekt öffentlich vorgestellt werden.

Einstimmig verabschiedete der Rat die Hauptsatzung der Gemeinde mit ihren Ortsteilen Almstorf, Brockhimbergen, Groß Thondorf, Himbergen, Hohenfier, Kettelstorf, Klein Thondorf, Kollendorf, Rohrstorf und Strothe. Damit tritt die Hauptsatzung vom 1978 mit der letzten Änderung von 1984 außer Kraft. Ebenso einstimmig votierte der Rat für eine Anhebung von Aufwandsentschädigungen für Ratsmitglieder.

Breiten Raum nahm die Diskussion um einen Beleuchtungsvertrag zwischen der Gemeinde und der Energieversorgung Dahlenburg-Bleckede ein. Ziel der Parteien ist es, auf Basis des Vertrages eine sichere, bürgerfreundliche, preisgünstige, effiziente und umweltverträglich öffentliche Beleuchtung zu gewährleisten, die jederzeit allen gesetzlichen, verordnungsrechtlichen und sonstigen Vorgaben entspricht. Der Vertrag wurde auf zehn Jahre festgeschrieben und bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung genehmigt.

Zur Erneuerung der Radwegwegebeschilderung im Landkreis Uelzen im Rahmen des Leader-Projektes fasste der Rat nach eingehender Beratung einen Vorbehaltsbeschluss. Die Himberger werden dem Projekt nur dann ihre Zustimmung geben, wenn sichergestellt ist, dass die Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf die Kosten für den Abbau der alten Schilder und das Aufstellen neuer Schilder übernimmt.

Bei der Einwohnerfragestunde wurde eine Verlängerung des Fußweges an der Straße Zum Botterbusch vom Birkenweg bis zur Einbiegung Roggenkamp gefordert. Bemängelt wurde, dass Bäume von Grundstücken zu weit auf die Fußwege/Straßen ragen und teils die Straßenlaternen verdecken, die Schlaglöcher in den Sandwegen der Siedlungen sowie eine fehlende Schneeräumung.

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