„Laub gehört in die Kompost-Tonne“

Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf bittet Einwohner um richtige Entsorgung

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Herbstlaub darf nicht einfach auf die Straße oder in die Gosse gekehrt werden, betont das Ordnungsamt.

Bad Bevensen/Ebstorf – „Herbstlaub muss richtig entsorgt werden“, appelliert die Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf an die Einwohner. Sie weist darauf hin, dass Blätter in den Kompostabfall gehören.

Außerdem mahnt die Samtgemeinde Hundehalter, die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner zu beseitigen.

„Die meisten Grundstückseigentümer beseitigen dankenswerterweise das Laub von ihren Grundstücken“, heißt es in einer Pressemitteilung des Ordnungsamtes der Samtgemeinde. Das Laub dürfe allerdings nicht einfach auf die Straße oder in die Gosse gekehrt werden, denn das überlaste die Straßenkehrmaschine. Zudem sei diese Art der Laubbeseitigung auch laut Straßenreinigungsverordnung untersagt.

Deshalb bittet das Ordnungsamt darum, das Laub von den Gehwegen in Zukunft in die dafür vorgesehenen Kompost-Tonnen zu entsorgen. Sollten die Kapazitäten der vorhandenen Tonnen nicht ausreichen, bestehe auch die Möglichkeit, Kompostsäcke bei der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf zu erhalten. Diese können im Rathaus in Bad Bevensen, Lindenstraße 12, und im Rathaus in Ebstorf, Hauptstraße 30, gekauft werden.

Im Ordnungsamt Bevensen-Ebstorf gehen viele Beschwerden über Hundekot unter dem Laub ein.

Ein weiteres Ärgernis, das sich unter dem Laub auf den Bürgersteigen verbirgt, sind die Hinterlassenschaften von Hunden. Zahlreiche Einwohner der Samtgemeinde haben im Ordnungsamt ihrem Ärger Luft gemacht und sich beschwert. Deshalb weist Ordnungsamtsleiter Lothar Jessel darauf hin, dass Hundehalter oder die mit der Aufsicht beauftragte Person verpflichtet sind, den Hundekot ihrer Tiere zu beseitigen. Wird die Verunreinigung nicht unverzüglich beseitigt, droht ein erstes Verwarnungsgeld in Höhe von 40 Euro.

In der Stadt Bad Bevensen und im Klosterflecken Ebstorf stehen Hundebesitzern zu diesem Zweck Hundekotbeutelspender zur Verfügung. Außerdem ist es vorgeschrieben, dass Hunde in Fußgängerzonen und in öffentlichen Anlagen wie dem Kurpark sowie bei öffentlichen Veranstaltungen an der Leine zu führen sind, betont Jessel.

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