Grundsatzentscheidung für Grünpflege an Gerätehäusern in Bevensen-Ebstorf

Rasenmäher für die Feuerwehren

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Rasenmäher für die Feuerwehren: „Die Samtgemeinde ist Feuerwehrträger, und die Feuerwehrgerätehäuser und Grundstücke dienen dem Brandschutz“, sagt Thomas Fisahn.

Bevensen-Ebstorf – Feuerwehrleute haben vielfältige Aufgaben. Sie löschen nicht nur Brände, retten Menschen und pumpen vollgelaufene Keller leer, sonderen halten häufig in Eigenleistung auch ihre Feuerwehrhäuser und das Grün drumherum in Schuss.

Wer bezahlt aber den Rasenmäher, wenn die Wiese ums Gerätehaus regelmäßig von Kameraden gepflegt wird? Der Samtgemeindeausschuss in Bevensen-Ebstorf hat jetzt eine Grundsatzentscheidung zu dieser Frage getroffen: Zukünftig wird die Samtgemeinde die Wehren mit den Geräten ausstatten.

Thomas Fisahn, Stellvertreter des Bürgermeisters

„Die Samtgemeinde ist Feuerwehrträger, und die Feuerwehrgerätehäuser und Grundstücke dienen dem Brandschutz“, sagt der Stellvertreter des Samtgemeindebürgermeisters Thomas Fisahn. „Die Samtgemeinde ist in der Verantwortung, die Unterhaltung sicherzustellen.“

Daneben wird auch diese Entscheidung als eine von verschiedenen Maßnahmen zur Verbesserung der Motivation der Feuerwehrleute angesehen. Deshalb hat sich auch der Ausschuss dem Vorschlag des Gemeindebrandmeisters angeschlossen.

Auslöser der Diskussion war ein Antrag der Feuerwehr Brockhöfe-Lintzel, die im vorigen Jahr einen Aufsitzmäher für ihr 2.000 Quadratmeter großes Gelände anschaffen wollte. Bislang wurden solche Anfragen im Einzelfall entschieden, mit der Neuregelung gibt es jetzt eine einheitliche Entscheidungsgrundlage für alle 40 Ortsfeuerwehren der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf.

Zukünftig können die Feuerwehren einen Rasenmäher für das Folgejahr beantragen, und zwar bis 1.500 Quadratmeter einen normalen Benzinmäher, über dieser Flächengrenze einen Aufsitzmäher. Eine zunächst vorgesehene Untergrenze von 500 Quadratmetern wurde fallen gelassen. Nicht mitgerechnet werden dabei Übungsplätze.

Welche Kosten für die Rasenmäher anfallen, ist derzeit noch unbekannt. Fisahn glaubt jedoch, dass sich die Anschaffungen verteilen. Basis für zukünftige Kostenschätzungen soll eine Erhebung der Rasenschnittgeräte bei den 40 Feuerwehren ergeben. Dabei sollen Alter und Laufzeit der Geräte sowie der Größe der Rasenfläche am Feuerwehrhaus festgestellt werden.

VON GERHARD STERNITZKE

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